Immoeast: Analysten sehen Ergebnis-Einbruch

23. März 2009, 13:57
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Wien  - Die Analysten der Erste Group und der UniCredit rechnen im Vorfeld der am morgigen Dienstag anstehenden Veröffentlichung der Ergebnisse der ersten drei Quartale der Immoeast mit einem Anstieg beim Umsatz und beim Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) - jedoch auch einem deutlichen Einbruch beim Betriebsergebnis (EBIT).

Experten der UniCredit und Erste Group schätzen für die ersten drei Quartale 2008/09 im Vergleich zum Jahr davor im Schnitt einen EBIT-Einbruch von 123,6 Mio. Euro auf minus 1.646,3 Mio. Euro. Der Umsatz des Immobilienunternehmens wird von den Analysten bei 245,7 Mio. Euro (nach: 211,8 Mio.) Euro erwartet. Die Experten der Erste Group sehen außerdem einen Abfall des Nettogewinns von plus 163,4 Mio. Euro im Vorjahr auf minus 1.462,0 Mio. Euro in den ersten drei Quartalen 2008/09.

Erste Group-Analyst Gernot Jany begründet die große Diskrepanz zwischen dem Ebit und dem Ebitda mit Anpassungen im bestehenden Portfolio der Immoeast, sowie großen Abschreibungen und Rückstellungen auf abgebrochene Projekte. "Auch die Wirtschaftslage macht sich natürlich bemerkbar", ergänzte Jany. UniCredit-Experte Alexander Hodosi führt weiterhin aus, dass im ersten Halbjahr die meisten Abschreibungen durchgeführt wurden, er aber keine hohen Abschreibungen mehr im dritten Quartal erwartet. "Dementsprechend sollte das dritte Quartal eher ruhiger verlaufen sein", so Hodosi. (APA)

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