Manipulation und Maßnahmen

23. März 2009, 21:24
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Vertreter der Topklubs fordert Rücktritt des Weltverbands-Präsidenten

Wien - Am Rande des Wiener Turniers hat sich der in Wien sitzende europäische Verband (EHF) mit den Manipulationsvorwürfen im internationalen Handball beschäftigt. Beschlossen wurde u. a. eine Video-Analyse des Europapokalfinales zwischen Medwedi Moskau und BM Valladolid 2006. Nach dem Spiel hatten Zollbeamte am Moskauer Flughafen 50.000 Dollar im Gepäck des deutschen Schiedsrichters Bernd Ullrich gefunden. Gerd Butzeck, Geschäftsführer der Vereinigung europäischer Topklubs (GCH), verlangt derweil den Rücktritt des ägyptischen Präsidenten des Weltverbands (IHF), Hassan Moustafa, der eigenmächtig Schiedsrichteransetzungen geändert habe. "Unser Präsident ist untragbar", sagt Butzeck. (DER STANDARD, Printausgabe, Montag, 23. März 2009, red)

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