Ist der Kommunismus die Alternative?

Was kommt nach Krise und Depression?

"Communism, a viable alternative?" fragt der britische "Guardian". Ganz ernst gemeint ist das nicht. Aber natürlich steht die Frage im Raum: Was kommt nach Krise und Depression? Läuft alles weiter wie bisher? Kommt ein Kapitalismus mit ein paar Regeln mehr? Jedenfalls sollte man beginnen, sich ein paar Gedanken darüber zu machen, wie eine neue Organisation von leben, arbeiten, wirtschaften aussehen könnte. Krisenbewußtsein grassiert an allen Ecken, aber utopisches Bewußtsein, das gibt's nicht mehr. Aber das könnte sich ändern. Denn Krisen waren immer auch Verwandlungs-Zeiträume.
 
Links:

Internationaler Aktionstag am 28. März 
 
Robert Misik: "Wir bauen uns eine bessere Welt" (Der Freitag)

Communism: a viable alternative? (The Guardian)
 
Rising to the occasion (Barbara Ehrenreich in The Nation)
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Kommunismus,nein danke!

Es braucht keine Schwarzbücher noch Insiderwissen um die offenen Wahrheit zu sehen.Der Kommunismus ist kein Think tank Experiment das in einem Kibbuz erprobt wurde sondern eine Regierungs- und Wirtschaftsform die seit fast 100 Jahren in allen Kontinenten mit unterschiedlichen Kulturen und Religionen als Hintergrund umgesetzt wurde und wird.Und trotz all dieser Unterschiede sind die Folgen überall die gleichen:Beraubung der Redefreiheit,der Reisefreiheit,der Meinungsfreiheit und aller sonstigen Freiheiten.Kurzum;überall wo der Kommunismus auftaucht wird das Leben zur Qual.Bringen wir den Kommunismus dorthin wo er wirklich hingehört.Ins Museum "Irrwege der Menschheit"

vielleicht

sollte man sich an marx halten, denn der hat den kommunismus etwas anders definiert als sie...

Krisenbewußtsein grassiert

und das ist gut so! Nachdenken hatz noch nie geschadet. Der Kommunismus ist ebenso gescheitert wie der Kapitalismus, weil immer die Egoisten mit ihren rücksichtslosen Ellbogen an die Macht kamen. Sowas braucht die Welt nicht mehr.
Gefragt ist Verantwortung und der Wille Frieden und Miteinander zu fördern. Weltweit brauchen wir das.
Dafür propagiere ich DEN IDEALISMUS als zukünftige Gesellschaftform.

Klassenbewußtsein wär sinnvoller...

Der Kapitalismus ist immer gescheitert und er wird immer scheitern - an der Gier der Menschen.

Nicht anders!

Beim Kommunismus ist es nicht anders. Auch er hat die Menschen betrogen.

eigentlich betrügen sich die menschen gegenseitig, aber ich weiß schon was Sie meinen ;)

genial

1. communism? a viable alternative?
2. das video startet nach einem kurzen werbeclip.

die frage beantwortet sich doch von selbst!

Auf keinen Fall das,

was bisher unter Kommunismus gelaufen ist. Wer jemals die sogenannten "Vokseigenen Betriebe" in Bitterfeld, Jena und Halle in der DDr live gesehen hat, wo man nicht mal im Hochsommer den blauen Himmel und die Sonne sah, kann so etwas nicht wollen.
PS: Was R. Misk nicht mal bei der GRM?

der Kommunismus

ist keine Wirtschafttheorie, nicht einmal eine Weltanschauung.Der Kommunismus ist ein Weg zum Sozialismus und zar der Weg über die Revolution, während die Sozialdemokratie der Weg über die Demokratie bedeutet.
Nach dem 2. Weltkrieg haben Schwarze wie Rote Politiker aus ihren Fehlern gelernt und versucht ein Zwischending zwischen "freiem markt" und "sozialistischer Planwirtschaft" zu verwirklichen. Entstaden ist so die soiziale Marktwirtschft. Für die neoloiberalen Staaten war dieses System immer "sozialistisch", was sie damit meinten sieht man jetzt , was für Defizite ihre Wirtschaftsform im sozialen Bereich hat.
Dei EU versucht leider ihr kapit. TUN unter dem Mäntelchen der Marktwirtschaft zu kaschieren und daran wird sich nichts än

kommunismus kann nicht funktionieren weil er dem wesen des menschen nicht gerecht wird

was soll das "wesen der menschen" sein?

umkehrschluss

und der kapitalismus kann nicht funktionieren WEIL er dem wesen des menschen gerecht wird

was soll das "wesen der menschen" sein?

mit meinem "umkehrschluss" wollte ich gerade die nebulose formulierung "wesen des menschen" kritisieren. es ist ein oft gehörtes argument, der kommunismus könne nicht funktionieren, weil er dem "wesen der menschen" nicht gerecht wird. dahinter steckt ein menschenbild das unterstellt, dass menschen an sich faul und unsolidarisch sind.
im gegenzug müsste also der kapitalismus, der auf einem egozentrischen profit- und leistungsorientierten menschenbild aufbaut, funktionieren: tut er aber auch nicht. im gegenteil: er stürzt die große mehrheit aller menschen weltweit in menschenunwürdige lebensbedingungen.
wie es uns geht, liegt also nicht am (vagen, undefinierbaren) "wesen des menschen" sondern an den interessen, die ein system verfolgt.

unsinn....

wenn man sich die verkürzte regressive kapitalismuskritik der rechten ansieht, dann schaut die so aus: grunsätzlich wäre der kapitalismus ja nicht schlecht aber die "gier der manager" ist schuld an den problemen. angesichts der dabei andauernd herbeizitierten moralischen standards müsste man fast fragen: ist der mensch zu schlecht für den kapitalismus?. ist natürlich ebenfalls blödsinn: die gesellschaftlichen verhältnisse definieren unsere handlungsspielräume. und die schauen halt im kapitalismus so aus dass profitmaximierung oberste priorität hat. und in hierarchisch autoritaeren gesellschaften hat eben initrigantentum priorität. auch schlecht..

insofern hätte echter kommunismus doch einiges zu bieten:

http://qummunismus.at/p/a39

q.

der ruf nach nach kommunismus

ist so intelligent wie pest gegen cholera tauschen zu wollen

nach geraumer zeit würde ich das aus monotoniegründen mal probieren.

Schwachsin!

Kapitalismus kann nicht funktionieren, weil arme menschen immer ärmer werden und die reichen sich daran bereichern.

Kapitalismus ist so aufgebaut, das Menschen die Schulden haben, oder in der jetzigen Zeit die sich nur über die Runden bringen wollen, sich komplett der Arbeit unterwerfen müssen um zu überleben, damit haben die Kapitalisten die Kontrolle über die Bevölkerung und können im hintergrund ihre korrupten Geschäfte machen.

Kapitalismus =korruption
Macht =korruption

Im Kapitalismus geht es ja um nichts anderes um mehr Geld zu bekommen um noch korrupter zu werden und dadurch absolute macht zu erringen.

Frage: Würden wir hier so einen Lebensstandard führen können, wenn es die 3. Welt nicht geben würde?

Ich glaub nicht!

Macht gibt es nicht im Kommunismus, es gibt wirklich
niemanden der Befehle gibt? Der Kommunismus basiert
auch auf einer hierarchischen Struktur.

Die einzige Idee welche diese Strukturen nicht will
und hat ist der Anarchismus.

Wo hierarchische Strukturen, dort ist auch Macht in
den Händen von wenigen und damit besteht auch die
Gefahr der Korruption.

MFG

der kapitalismus ist ein anderes thema

hier ging es um die frage, ob kommunismus funktionieren kann. und ich sage: nein. weil der mensch gierig ist

...und genau deshalb kann der kapitalismus nicht funktionieren

das stimmt so nicht

nicht "der mensch" ist gierig, sondern die bürgerliche erziehung weckt in den menschen das streben nach profit und damit die gier. aussagen über "den menschen" sollte man immer mit vorsicht geniessen. in der regel macht uns die erziehung und anschliessend die sozialisierung zu dem, was wir sind. das bedeutet auch, dass eine andere erziehung und sozialisierung andere eigenschaften im menschen wecken können. ich bin mir sicher, bei menschen, die in einem anderen sozialen umfeld aufwachsen, wird man auch keine gier finden. aber es ist klar, in einem umfeld, in dem ständig gepredigt wird, dass geiz geil ist, ist es auch schwierig, nicht gierig zu werden.

gier war eine überzogene formulierung

passender wäre "der mensch strebt stets danach, seine lebensumstände zu verbessern". manche können das besser als andere. und daher kann eine gesellschaft nicht funktionieren, in der alle "gleich" sind - weil es diese gleichheit nicht gibt

das stimmt im wesentlichen doch

"gier" ist vielleicht das falsche wort, es ist übertrieben und außerdem negativ besetzt. aber das bedürfnis, sich selbst plus seine familie bzw. nahestehende gruppe materiell abzusichern, ist tief im menschen verwurzelt, da wird keine erziehung grundlegend etwas ändern können. zusätzlich haben manche das bedürfnis udn die fähigkeit, unternehmerisch und/ oder kreativ tätig zu werden, etwas aufzubauen. davon können in einem zivilisierten staat viele andere profitieren. der kommunismus würgt (wie viele andere) auch diese möglichkeiten aber ab, das ist kurzsichtige und dumme verschwendung von ressourcen.

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