Dinosaurier-Entdecker bleiben auf ihrem Fund sitzen

22. März 2009, 17:34
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Fossil eines Dryosaurus sollte versteigert werden - die interessierten Museen hatten aber nicht genug Geld

Los Angeles/New York - Ein Schnäppchen wäre es nur bedingt gewesen: Zumindest hatte das Skelett eines 150 Millionen Jahre alten Dinosauriers, das in New York versteigert werden sollte, Seltenheitswert. Der Preis war allerdings zu hoch, und so konnte kein Käufer gefunden werden. Wie der US-Sender CNN berichtete, waren zwar zwei Museen an dem Fossil interessiert, konnten aber das Mindestgebot nicht aufbringen. Experten der IM Chait Gallery hatten ein Gebot von bis zu einer halben Million Dollar erwartet.

Das drei Meter lange Fossil des pflanzenfressenden Dryosaurus altus - eines Verwandten des wesentlich bekannteren Iguanodon - war 1993 im US-Staat Wyoming gefunden worden, doch die Ausgräber wollten es nun aus wirtschaftlichen Gründen verkaufen. Nach Angaben des Auktionshauses gibt es weltweit nur ein weiteres ähnliches Skelett, das in einem Naturkundemuseum im US-Staat Pennsylvania ausgestellt ist. (APA/dpa/red)

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    Überraschenderweise zum Ladenhüter geworden: Das Dryosaurus-Skelett (rechts)

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