Der Winter lässt nicht locker

23. März 2009, 09:36
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ZAMG: Erneut mit Schneefall zum Teil bis in tiefe Lagen zu rechnen

Wien - Der Frühling zeigt sich auch in dieser Woche weiterhin vor allem am Kalender: Wie die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) prognostizierte, ist auch in dieser Woche mit Schneefall zum Teil bis in tiefe Lagen zu rechnen.

Montag

Am Montag überwiegt im Süden der Sonnenschein, sonst ist es nur zeitweise sonnig. Besonders von Salzburg ostwärts bis in den Wiener Raum regnet es auch regional immer wieder. Die Schneefallgrenze liegt tagsüber zwischen 900 und 1.200 Meter, in der Früh stellenweise nur zwischen 500 und 700 Meter. Der Wind bläst lebhaft, im Donauraum im Norden und Osten auch stürmisch aus West, nur im Süden ist der Wind schwächer. Die Frühtemperaturen liegen zwischen minus zwei und plus sechs Grad, die Tageshöchstwerte zwischen sechs und 14 Grad, mit den höchsten Temperaturen im Süden.

Dienstag

In der Nacht auf Dienstag regnet und schneit es im Westen und an der Alpennordseite. Die Schneefallgrenze sinkt teilweise bis ins Tallagen. Bei wechselnder bis starker Bewölkung scheint untertags zeitweise die Sonne, es ziehen aber auch einige Regen-, Graupel- und Schneeschauer durch, die stellenweise von Gewittern begleitet werden können. Teils intensiv schneit es wieder im Westen. Der Wind bläst lebhaft, oft auch stürmisch aus West bis Nordwest. In der Früh sind Temperaturen zwischen minus eins und plus vier Grad zu erwarten. Bis zum Nachmittag steigen die Werte auf drei bis zehn Grad.

Mittwoch

Am Mittwoch sind kurze sonnige Auflockerungen nur am Vormittag im Osten und Süden Österreichs zu erwarten. Sonst zeigt sich der Himmel weitgehend bedeckt. Bereits von der Früh weg schneit es von Vorarlberg bis in das Mostviertel immer wieder. Allmählich breiten sich die Niederschläge aber auf fast ganz Österreich aus, trocken bleibt es dabei nur in Osttirol und Oberkärnten. Die Schneefallgrenze steigt dabei im Tagesverlauf von anfangs tiefen Lagen auf 500 bis 1.000 Meter Seehöhe an. Der Wind weht in den südlichen Landesteilen mäßig, sonst lebhaft aus West bis Nordwest. In der Früh reichen die Temperaturen von minus drei bis plus drei Grad. Die Tagesmaxima betragen vier bis neun Grad.

Donnerstag

Auch der Donnerstag wird trübe: Vom Bodensee bis nach Oberösterreich ist den ganzen Tag mit zeitweiligem Regen oder Schneefall zu rechnen. Weiter im Osten klingen die Niederschläge zumindest im Laufe des Nachmittags langsam ab und die Wolken lockern auf. Weitgehend trocken bleibt es nur im äußersten Süden. Die Schneefallgrenze steigt von anfangs tiefen Lagen bis 500 Meter tagsüber auf 800 bis 1.200 Meter an. Dazu weht im Westen und Norden lebhafter bis starker, sonst mäßiger Wind aus Südwest bis Nordwest. Die Tiefstwerte bewegen sich zwischen minus zwei und plus drei Grad. Tagsüber werden Höchstwerte zwischen sechs und elf Grad erreicht.

Freitag

Am Freitagvormittag regnet es in weiten Teilen des Landes bei wechselnder bis starker Bewölkung noch ein wenig. Schnee fällt erst oberhalb von etwa 1.200 Metern Seehöhe. Ab Mittag werden die Niederschläge rasch seltener, in der Folge geht sich meist noch etwas Sonnenschein aus. Wetterbegünstigt ist erneut der Süden, dort ist den ganzen Tag über mit trockenen und zeitweise sonnigen Verhältnissen zu rechnen. Der mäßige bis lebhafte Wind kommt vorwiegend aus Südwest bis West. Die Temperaturen steigen von minus eins bis plus vier Grad in der Früh tagsüber auf Höchstwerte zwischen acht und 15 Grad. (APA)

 

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