LASK leidet länger

20. März 2009, 23:00
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Linzer unterlagen in Kapfenberg 1:4, den Steirern gelang nach Debakel gegen Rapid Rehabilitation und Sprung auf Platz sieben

Kapfenberg - Aufsteiger Kapfenberg hat am Freitagabend mit dem 4:1-Sieg im direkten Duell beim Auftaktspiel zur 27. Fußball-Bundesligarunde den LASK dank der etwas besseren Tordifferenz auf Platz acht durchgereicht. Michael Liendl glückte bereits in der 11. Minute das 1:0, dem Taboga (62) das zweite, Siegl (73.) das dritte und Bernsteiner (92.) das vierte Tor folgen ließen, während die Oberösterreicher durch Baur (65.) nur noch zum Ehrentreffer kamen.

Die Gastgeber zeigten sich von der 0:6-Schlappe im Hanappi-Stadion vor allem kämpferisch und moralisch gut erholt, zeigten sich vor dem gegnerischen Tor gefährlich und effizient und hatten bei manchen brisanten Szenen vor ihrem Gehäuse allerdings auch etwas Glück. Dafür wurde ein Kopfballtor von Taboga in der 34. Minute zu Unrecht wegen Abseits nicht anerkannt und Felfernig traf in der 43. Minute mit einem von Piermayr abgefälschten Schuss nur die Latte. Beim 1:0, Saurer war unmittelbar vorher nach einer Attacke von Zimmerman mit einer Seitenbandverletzung ausgeschieden, kam der Ball nach einem geblockten Schuss von Pavlov zu dem freistehenden Liendl. Die Vollendung war dann nur noch Pflichterfüllung.

Ivica Vastic hatte in der 25. Minute den Ausgleich auf dem Fuß, scheiterte allerdings alleine vor Eisl am Kapfenberger Goalie, knapp vor der Pause lenkte der dann auch noch einen Kopfball von Michael Baur an die Stange. Stattdessen stellt Taboga nach einer Stunde auf per Kopf 2:0, Baur verkürzte jedoch schon drei Minuten später in ebendieser Manier. Vastic hatte den Corner beigesteuert.

Mit dem 3:1 durch Siegl, der nach einem Outeinwurf von Taboga und einer Kopfballabwehr von Baur einen Weitschuss im rechten Eck versenkte, war die Partie dann entschieden (73.). Das 4:1 des eingewechselten Bernsteiner (92.) nach einem rasanten Vorstoß von Felfernig war nur noch Draufgabe.

Der LASK hatte auch nach der Pause mehrere Chancen, konnte aber nur eine verwerten - symptomatisch für die Abschlussschwächwe der Linzer, die in den jüngsten 16 Spielen nur insgesamt fünf Tore geschossen haben. Gewonnen haben sie dabei immerhin einmal. (red)

Kapfenberger SV - LASK 4:1 (1:0). Franz-Fekete-Stadion, 2.600 (richtig), SR Konrad Plautz.

Torfolge: 1:0 (11.) Liendl, 2:0 (62.) Taboga, 2:1 (65.) Baur, 3:1 (73.) Siegl, 4:1 (93.) Bernsteiner

KSV: Eisl - Pitter (64. Hüttenbrenner), Taboga, Stepanek, Osoinik - Siegl, Erkinger, Liendl, Felfernig - Zimmerman, Pavlov (77. Bernsteiner)

LASK: Zaglmair - Piermayr (67. Mijatovic), Baur, Hoheneder, Chinchilla - Klein, Majabvi, Vastic, Saurer (11. Rasswalder) - Mayrleb (73. Prager), Wallner

Gelbe Karten: Siegl, Felfernig bzw. Mayrleb, Rasswalder, Hohenender, Chinchilla

 

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