Namensvetter von Tim K. suchte im Internet Waffen

20. März 2009, 14:36
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Anrufe und E-Mails nach Amoklauf stiegen dem 21-Jährigen zu Kopf

Bremen - Ein Namensvetter des Todesschützen von Winnenden, Tim K., hat nach dem Amoklauf an der Realschule seinen Job verloren. Weil der Bremer nach dem Blutbad unzählige E-Mails und Anrufe bekam, machte er sich genervt die Verwechslung zu eigen. In seinem Profil auf einer Internetplattform schrieb er, dass er Handfeuerwaffen suche und Handgranaten verkaufe.

Daraufhin musste er seinen Schreibtisch in einer Multimediafirma räumen. "Im Nachhinein war das natürlich ein Fehler", sagte der 21 Jahre alte Auszubildende am Freitag und bestätigte Medienberichte. Dennoch sieht er sich als Opfer des Medienrummels und der Transparenz im Internet.(APA/dpa)

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