Fußi fordert Privatisierung von Orf.at

20. März 2009, 17:49
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Kritik an Abschaffung des Onlinedirektors

"Das ORF-Gesetz ist Gift für die Ökonomisierung des Onlineangebotes des ORF", sagt Rudolf Fußi. Die Privatisierung des Onlineangebotes sei "die einzig vernünftige Variante, sowohl wirtschaftlich als auch strategisch" und eine "Win-Win-Situation für den ORF", so der Webfreetv.com-Vorstand. Ein Verkauf würde 30 bis 40 Millionen Euro bringen, zusätzlich könne man zwischen 5 und 10 Millionen Euro pro Jahr an Lizenzgebühren erhalten, rechnet Fußi vor.

"Ein privates Konsortium könnte die Seite ökonomisieren, die Erlöse um mehrere 100 Prozent steigern und der ORF hätte zusätzlich zur Refundierung der Gebühren aus Gebührenbefreiung wieder mehr Luft um seinen Kernaufgaben nachzukommen und sich auf den öffentlich-rechtlichen Auftrag zu konzentrieren." Als "Bankrotterklärung" kritisiert Fußi die geplante Abschaffung des Online-Direktors. Der ORF würde einen Zukunftsmarkt aufgeben. (red)

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