Bürgerinitiative für eine autofreie Rögergasse

19. März 2009, 20:43
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Anrainer kämpfen mit roter Farbe und weißer Kreide für eine verkehrsberuhigte Nachbarschaft

Wien - Autos auf dem Gehsteig, Fußgänger auf der Fahrbahn - "das ist bei uns quasi Normalzustand" , sagt Lukas Pawek. Pawek wohnt in der Rögergasse am Alsergrund. Eine Wohnstraße in dichtbebautem Gebiet, die teils zu schmal für Parkplätze am Fahrbahnrand ist.

Weshalb Auto- und Lkw-Fahrer ihre Gefährte regelmäßig auf dem Gehsteig abstellen. Und Fußgänger auf die Straße ausweichen müssen. "Das ist nicht ungefährlich. Weil man nicht sieht, ob ein Auto kommt " , sagt Pawek, der eine Bürgerinitiative für eine autofreie Rögergasse gegründet hat. Neben dem Unterschriftensammeln weisen die Anrainer mittels falschem Blut auf die Gefahr hin - und hoffen damit, Autofahrer vom Falschparken abzuhalten.

Kürzlich sprach Pawek auch in der Verkehrskommission vor. Auf einen grünen Zweig kamen die Bezirksvertreter dort zwar nicht, in einem Monat will man aber in Sachen verkehrsberuhigender Maßnahmen für den 9. weiterreden. (stem, DER STANDARD - Printausgabe, 20. März 2009)

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