Deutscher Mediziner: Strengere Altersfreigabe für PC-Spiele

19. März 2009, 15:58
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Statt Verbote

Auch wer seine Zeit mit gewalttätigen Computerspielen verbringt, wird nach Expertenmeinung noch lange nicht zum Amokläufer. "Man kann es in der Breite sicher nicht sagen, dass das Spielen von "Counterstrike" (PC-Spiel) das Risiko von Amokläufen erhöht", sagte der Universitätsprofessor für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Manfred Beutel, am Donnerstag bei einem Fachkongress in Mainz.

Suchtpotenzial

Statt PC-Spiele zu verbieten sei eine strengere Altersfreigabe für manche Spiele mit Suchtpotenzial sinnvoll, sagte der Direktor an der Mainzer Universitätsklinik. Dort wurde vor einem Jahr eine Ambulanz für Spielsucht eingerichtet. Seitdem haben mehr als 300 Betroffene und Angehörige den Rat der Fachleute gesucht. (APA/dpa)

 

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