Kaltenegger kritisiert Schmieds Vorgehen

19. März 2009, 08:32
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ÖVP-Generalsekretär rechnet mit langen Verhandlungen und fordert Ministerin auf, Fehler zu korrigieren

ÖVP-Generalsekretär Fritz Kaltenegger kritisiert die Vorgehensweise von Unterrichtsministerin Claudia Schmied. "Sie hat vielleicht 50 Stunden Interviews gegeben, aber nur ein, zwei Stunden mit den betroffenen Lehrern verhandelt", sagt er im Ö1-Morgenjournal über den Streit um die Unterrichtsausweitung.

Schmied habe in der Vergangenheit gute Ideen präsentiert, jetzt aber zu hastig reagiert und einen Konflikt provoziert. Diese Fehler müsse sie wieder korrigieren, so Kaltenegger. Er rechnet noch mit längeren Verhandlungen zwischen der Ministerin und der Lehrergewerkschaft. "Ich würde empfehlen, nicht alles über die Medien zu betreiben, sondern an den Verhandlungstisch zurückzukehren", rät er. Über einen möglichen Rücktritt, falls die Ministerin scheitert, meint Kaltenegger: "Das muss sie selbst entscheiden". (red/derStandard.at, 19. März 2009)

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