Räte sollen Qualifikation nachweisen müssen

18. März 2009, 18:42
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Jahrzehnte leitete der Wolgang Buchner die Verwaltung, Wrabetz degradierte ihn vor der Pension - Nun erscheint im Manz-Fachblatt ecolex sein ORF-Konzept

Wenige kennen den ORF wie Wolfgang Buchner: Jahrzehnte leitete der Rundfunkrechtler die Verwaltung, Alexander Wrabetz degradierte ihn vor der Pension. Am Donnerstag, erscheint im Manz-Fachblatt ecolex sein ORF-Konzept. DER STANDARD las voraus:

  • Ein Vierer-Vorstand führt, Vorstandschef ohne Weisungsrecht entscheidet nur bei Stimmengleichstand. Bisher: "Oft war zu beobachten, dass die Bestellung von Direktoren und Intendanten nicht fachlichem Kalkül, sondern der Mehrheitsbeschaffung entsprang" (für den General im Stiftungsrat).
  • 27 Aufsichtsräte statt 35 (Regierung: acht bis zehn): "Solange es ORF-Landesstudios gibt, kann man Ländervertreter nicht abschaffen."
  • Ein Drittel Betriebsräte im Aufsichtsrat, "gegen ihre Mehrheit kann der Vorstand nicht bestellt werden." Die Regierung will sie nicht mitwählen lassen.
  • Qualifikation öffentlich nachweisen sollen Regierung oder Länder für ihre Stiftungsräte.
  • Sendungschefs weisungsfrei - greifen Vorgesetzte ein, soll das in derSendung ausgeschildert werden.
  • Statt TV-Gebühren Mittel aus dem Bundesbudget, gespeist aus allgemeiner Abgabe oder auf Energie. Spart Schwarzseherjagd. (fid, DER STANDARD; Printausgab, 19.3.2009)

 

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    ORF-Kenner Buchner legt ein ORF-Modell vor. Bei Direktoren vermisst er Fachkenntnis.

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