Assad will Obama treffen

18. März 2009, 17:37
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Präsident von Politik seines US-amerikanischen Amtskollegen beeindruckt - Vermittlung zwischen Westen und Iran angeboten

Rom - Syriens Staatschef Bashar al-Assad hofft auf ein Treffen mit US-Präsident Barack Obama und hat angeboten, zwischen dem Westen und dem Iran zu vermitteln. Der US-Abzug aus dem Irak, Obamas Friedenswille und die Schließung von Guantanamo hätten ihn beeindruckt, gab Assad in einem am Mittwoch in der italienischen Zeitung "La Repubblica" veröffentlichten Interview zu verstehen.

Verhandlungen mit Israel

Außerdem zeigte sich Syriens Präsident bereit, die Friedensverhandlungen mit Israel wieder aufzunehmen. Größtes Hindernis für einen Frieden in Nahost ist nach seinen Worten die Stärkung des rechten Lagers in der israelischen Gesellschaft. Deutlich werde dies im Aufstieg von Benjamin Netanyahu.

Obama hatte in diesem Monat zwei Vertreter in die Region geschickt, die unter anderem die Wiedereröffnung einer Botschaft in Syriens Hauptstadt Damaskus sondieren sollten. Nach der Ermordung des früheren libanesischen Ministerpräsidenten Rafik al-Hariri 2005 hatten die Vereinigten Staaten ihren Botschafter aus Syrien abgezogen. Syrien hat die Vorwürfe, es sei in die Tat verwickelt gewesen, stets bestritten. (APA/Reuters)

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    Bashar al-Assad, Präsident

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