Rekordabschreibung

Bank Austria mit 1,1 Milliarden Gewinn

18. März 2009, 11:06

Der Nettogewinn halbierte sich von 2,25 auf 1,14 Milliarden Euro, die Wertberichtigungen lagen bei 1,5 Milliarden

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen (z. B. APA und REUTERS) basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
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1943hans
18.03.2009 17:23
Wirtschaften heißt haushalten mit begrenzten Mitteln!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

kein ordentlicher Kaufmann würde sein Geld unter diesen Vorraussetzungen den Banken borgen oder in Sie investieren - warum dann der Staat ?

Soph Isticus
18.03.2009 15:14
Frisch nachgefragt in der UniCredit-BA filiale:

Kontoführungsentgelte werden ab 1. April erhöht! und: kein Scherz.

Die nette Beraterin: Wer bis jetzt noch nicht zur EasyBank gewechselt hat, wird das auch jetzt nicht tun.

Nachgedanke: Oiso, wozu anstrengen?!

So is recht. Ö wie es leibt und lebt.

manfred maier 
18.03.2009 15:05
risikoaufschlag für den staat, "rekordgewinne" für die um steuergeld anstehenden bankrotteure!

...hampel erklärte in einem gespräch, nicht nur die banken würden untereinander kein vertrauen schenken, sondern auch eine anleihe würde kein ergebnis bringen.
bleibt der staat, welcher bereits rund 200 bis 300 risikoaufschlag auf seine eigenen anleihen millionen p.a. als direkte folge der ausgeschütteten bankrotteursdividenden schultert.
lächerliche 8% für hochrisikokapital an institutionen, deren arbeitslose mitglieder zb in new york bereits trainig darin bekommen, sich ihre sprache - die sie als gierige und inkompetente scharlatane entlarvt - abzugewöhnen und auf diese weise eine neue jobchance zu haben.
die welfare kings an der spitze reden noch heute...ob sie selbst verstehen, was sie da plappern?

Enduser
18.03.2009 13:11
Gewinn vs. Staatshilfe

Warum muss ich als einfacher Staatsbürger mit meinen Steuern einem Unternehmen helfen, dessen Eigentümer sich gerade über 1 Mrd. in die Tasche erwirtschaftet haben.

Zuerst möge der Gewinn zur notwenidgen Kapitalaufstockung verwendet werden - bevor der Staat angeschnorrt wird - alles andere läuft bei mir unter Betrug am Steuerzahler.

Marquis de Sade  
18.03.2009 14:52

Sie finden es also schlecht, daß der Staat sein Kapital mit 8% verzinst bekommt?

Ich nehme an sie haben bei ihrer Bank verhandelt und ein Sparbuch mit 12% Zinsen bekommen?

xyz9
18.03.2009 18:25
Der Staat sein Kapital?

Der Staat hat aber kein Kapital, das er bei den Banken für 8% Zinsen anlegen könnte, sondern muß dafür Kredite aufnehmen.

Herr Franz Strobel
18.03.2009 18:02
gemessen am risiko sind 8% ein WITZ

Des Postings Poster 
18.03.2009 17:01
Art of the deal

Die 8% Zinsen an den Staat werden nur fällig, wenn die Bank einen Gewinn macht. Daher:

Verlust: 0% Zinsen
mehr Verlust: mehr Geld ins schwarze Loch
noch mehr Verlust: 100% Kapitalverlust
Gewinn: klar, die Hoffnung stirbt zuletzt

Würden Sie auf dieses Geschäft einsteigen. Nein? Kein Problem unsere Regierung steigt für Sie drauf ein und Sie haften mit Ihrer zukünftigen Arbeitskraft u. sozialen Rechten.

Enduser
18.03.2009 15:46
Äpfel mit Birnen

Die 8% auf das Kapital lassen sich mit den Sparzinsen oder Kreditzinsen in keinster Weise vergleichen. Die Bank kann schließlich ein vielfaches des Kapitals wieder in Form von Krediten vergeben.
Und in einer Zeit wo es darum geht in die Wirtschaft zu investieren, ist es absolut falsch das Staatsgeld bei Banken anzulegen. Vor allem wenn diese aufgrund ihrer Spielchen knapp vor dem Ruin stehen, und der Staat damit den Gesamtausfall des Kapitals riskiert.
Besser wäre es das Geld in den gesunden Teil der Wirtschaft zu investieren.

Marquis de Sade  
18.03.2009 15:50

ja, JETZT können die Banken wieder Kredite vergeben. Herrgott, genau darum geht es doch.

Wie wärs mit EINMAL durchlesen bevor man auf "posten" klickt.

Childerich von Bartenbruch
18.03.2009 16:10
von wegen "durchlesen"!

vielleicht wär's auch von nutzen, sich das gelesene zu merken! dann wäre ihnen vielleicht aufgefallen, dass in der berichterstattung des letzten halben jahres immer nur scheibchenweise die situation der banken an die öffentlichkeit getragen wurde. mit der wahrheit wurde und wird nie und nimmer rausgerückt! dafür werden nebelgranaten wie "vertrauensbildung", "wettbewerbsstärkung" etc. losgelassen.

Enduser
18.03.2009 16:08
"kredite vergeben"

nur tun sie das nicht, und selbst wenn sie es machen würden halte ich es für hinterfragenswert, warum dies über die Banken (die das Chaos verursacht haben) abgewickelt werden muss, das geht auch anders wenn man will. (vor allem kann es dann von der politik gesteuert werden - was jetzt nicht möglich ist - über die banken riskieren wir nur, dass auch diese summen im bankensumpf verschwinden)

Aber das Lobbying der Banken scheint prächtig zu funktionieren, und die Politiker ihren Schmähs aufgrund von Unwissen täglich aufzusitzen.

Regis 1
18.03.2009 15:33
Sie finden es also schlecht, daß der Staat sein Kapital mit 8% verzinst bekommt?

und wo hat der staat das kapital her - er muss es sich ausborgen (und, man lese und staune - das geld ist kein geschenk des himmels, nein! man/frau muss zinsen dafür zahlen - dazu noch die inflation - bitte auch die versteckte zu berücksichtigen) - tja, was wir da wohl als verl .. ähem, gewinn überbleiben?

Marquis de Sade  
18.03.2009 15:54

daß Sie Zinsen bezahlen und Inflation "bezahlen" in einem Satz nennen, beweist nur wieder, daß Sie nicht einen Hauch Ahnung haben.

Bei KREDITEN ENTWERTET die Inflation meine Schuld. Wenn der Staat das Kapital also nun ausborgt (zB Staatsanleihe), dann vermindert die Inflation mit der Zeit die Schuld bei demjenigen, der die Anleihe kauft.

Btw, Staatsanleihe ca 4%, Staatshilfe für Banken 8%. Hätte ich die Bonität, würd ichs genauso machen wie der Staat.

Und bitte bitte bitte... ein bisschen VWL Grundwissen aneignen bevor man so um sich wirft.

i-tüpfelchen-reiter
18.03.2009 17:06

Und wie ist das mit der in letzter Zeit kolportierten Verschlechterung der Bonität Österreichs und den dadurch höheren Zinsen, die Ö für seine aufgenommenen Kredite zahlt?
Wie ist das durch die 8 % abgedeckt?

Marquis de Sade  
18.03.2009 17:39

im Dezember rentierten österr. Anleihen noch mit 3,75% (0,75BP höher als GER). Das zahlt der Staat also. Die Differenz zu 8% ist glaub ich gerade noch ausrechenbar.

Ist jetzt plakativ vereinfacht ausgedrückt aber gut. In der Diskussion von "Ausfällen" zu sprechen ist sowieso müßig. Wenn DAS passiert, ist die Rückführung der an die Banken gegebenen Kredite hierzulande (oder auf dem Kontinent) unsere geringste Sorge. Und ob mans einer Bank reinstopft oder die Arbeitslosen erhält oder die mit in den Konkurs gerissenen Unternehmen mitfinanziert, ist egal, es zahlt immer der Steuerzahler.

Und wenn ich sowieso zur Kasse gebeten werde, will ich dabei wenigstens was verdienen (wieder vereinfacht ausgedrückt).

i-tüpfelchen-reiter
18.03.2009 23:33

mit dem kleinen unterschied, dass österreich für seine kompletten schulden von über 165 mia Euro höhere zinsen zahlt - und wenn bei diesem betrag der zinssatz um nur 1/10 BP steigt, so sind das jährlich um 165 mio € höhere ausgaben

Marquis de Sade  
19.03.2009 07:12

lieber i-tüpfelchen-reiter
wieviel sind denn 1/10 bp?
ich nehmen an 0,1% waren gemeint.

lG, der Quälgeist

i-tüpfelchen-reiter
19.03.2009 08:26

lieber marquis,

ich habe das ganz in anlehnung an ihre "0,75BP" aus dem post davor geschrieben - darf ich also die selbe gegenfrage stellen, was sie damit meinen?

im übrigen ist ihr post nicht wirklich eine antwort auf meinen - oder gehen ihnen die argumente aus?

Quaritsch
18.03.2009 15:24

Sehen Sie, nur weil Sie Prölls Unsinn nachplaudern wird er nicht wahrer. Das Kapital wird zwar verzinst, aber wie bei jedem Kredit geht es ja um das Risiko, eventuell auf den Schulden sitzen zu bleiben.

Die österreichische Regierung hat in fahrlässigem Ausmaß Kredite vergeben und noch dazu Haftungen übernommen, und haben alle Hinweise darauf, dass wir womöglich auf den Schulden sitzen bleiben könnten oder Haftung tatsächlich übernehmen müssen, weggewischt.

Wenn das Geld verleihen an die österreichischen Banken so ein tolles Geschäft wäre, warum borgen dann nicht die US-Banken für Nullzinsen Geld und streichen die vollen 8% ein?

Den 8% Unsinn möchte ich noch einmal hören, wenn wir einmal zig Milliarden private Schulden übernehmen müssen.

Tichuana
18.03.2009 15:22

Wenigsten einer ders begriffen hat! danke Marquis!
Mir geht das ewige Sudern von Heute und Krone Lesern schon sowas von am Nerv!
Der Steuerzahler "zahlt" hier NICHTS in die Banken, da gehts um "durch den Staat abgesicherte Vertrauensbildung" (grob vereinfacht gesagt)

Enduser
18.03.2009 15:49
Blödsinn

Wenn die Bank kracht, verliert der Staat sein Geld.

Und diese Vertrauensbildung an die Unternehmen auszuschütten die das Chaos (die Krise) verursacht haben - ohne zu wissen welche Risken sich noch in den Büchern der Banken verstecken (das wissen nicht einmal die Vorstände dort - bzw. kommunizieren sie das noch immer nicht vollständig) - macht keinen Sinn.
bzw. anders ausgedrück - kein ordentlicher Kaufmann würde sein Geld unter diesen Vorraussetzungen den Banken borgen oder in Sie investieren - warum dann der Staat ?

susi strolcher
18.03.2009 17:39
und wann kracht die bank?

wenn alle renitenten poster auf die bank rennen und ihr cash haben wollen;-) also üben sie sich in gelassenheit und machens, in unser aller interesse, nicht die mali -tant nervös. in england druckens jetzt wieder plakate aus ww2 "keep calm and carry on".

Großer Böser 
18.03.2009 17:48
Genau...

Hände falten, Goschn halten! Zur höheren Ehre unseres Gottes Mammon. Nicht mit mir!
mfg

Tichuana
18.03.2009 17:36

Nur halt das die BA (zumindest im Moment) ein höchst profitables Unternehmen ist, und es sehr unwahrscheinlich scheint das diese nun "krachen" geht.

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