ECO Business "gut aufgestellt"

18. März 2009, 10:29
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Auslandsgeschäft soll reduziert werden - "Kleinschrumpfen" des Portfolio wäre aber "weder finanziell nötig noch sinnvoll"

Wien - Trotz marktbedingter Abwertungen in der Mittwoch kommender Woche anstehenden Jahresbilanz sieht sich die börsenotierte ECO Business Immobilien insgesamt "gut aufgestellt". Mittelfristig solle das Auslandsgeschäft zugunsten Österreich reduziert werden.

Vor allem in Deutschland seien Verkäufe möglich, sagte Vorstandschef Friedrich Scheck dem "WirtschaftsBlatt" (Mittwochsausgabe). Im Inland, wo man kürzlich das Ex-BAWAG-Haus am Wiener Fleischmarkt für 100 Mio. Euro an die Wlaschek-Gruppe verkauft hat, seien keine weiteren Veräußerungen geplant. Ein Kleinschrumpfen des Portfolio sei "weder finanziell nötig noch sinnvoll".

Nicht zuletzt dank des Verkaufs der BAWAG-Immobilie stieg die Eigenkapitalquote von 33 auf 40 Prozent. Auch sonst sei ECO "gut aufgestellt": Die beiden noch vor Einbruch der Immo-Märkte begonnenen Entwicklungsprojekte in der Ukraine und in Luxemburg seien ausfinanziert und würden heuer fertig. Die Büromietnachfrage habe sich aber vor allem in der Ukraine merklich verändert, die Preise seien gesunken, internationale Mieter rar.

Bereits im dritten Quartal wurde das Portfolio von ECO Business um 24 Mio. Euro abgewertet - was in etwa den seit Firmengründung vor sechs Jahren gemachten Aufwertungen entspricht, so die Zeitung. (APA)

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