Selbstmordanschlag auf Ermittler aus Südkorea

18. März 2009, 09:37
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Attentäter tötete nur sich selbst - Südkoreaner blieb unverletzt

Sanaa - Drei Tage nach einem Selbstmordanschlag auf südkoreanische Touristen hat sich im Jemen erneut ein Terrorist in die Luft gesprengt. Die Polizei meldete, der Attentäter habe am Mittwoch vor einer Kaserne der Luftwaffe unweit des Flughafens von Sanaa einen Sprengstoffgürtel gezündet. Er habe offensichtlich Angehörige eines Ermittler-Teams aus Südkorea töten wollen, deren Konvoi er jedoch knapp verfehlte. Der Sprengsatz habe nur den Attentäter selbst getötet.

Die Ermittler waren in den Jemen gekommen, um gemeinsam mit den jemenitischen Sicherheitsbehörden den Anschlag vom Sonntag aufzuklären, bei dem in der historischen Weltkulturerbe-Stadt Shibam vier Südkoreaner und ein jemenitischer Reiseführer ums Leben gekommen waren. Die jemenitischen Behörden legten den Anschlag dem islamistischen Al-Kaida-Terrornetzwerk zur Last. (APA/dpa/AP)

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