"Opferoffensive" fordert mehr Rechte für Missbrauchsopfer

17. März 2009, 21:41
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Bereits am ersten Prozesstag hatte der Verein mit einer Aktion auf sich aufmerksam gemacht

St. Pölten - Der Verein "Opferoffensive" hat am Dienstagabend im Rahmen einer "Kunstveranstaltung" in dem unmittelbar neben dem Landesgericht St. Pölten gelegenen Café Barock die Gelegenheit genutzt, um auf seine Anliegen aufmerksam zu machen. Man habe Ort und Zeit wegen der dortigen Medienpräsenz bewusst gewählt. Es gehe nicht um den Inzest-Prozess allein, sondern um alle Opfer von sexueller Gewalt. Die "Opferoffensive" fordert u.a. schärfere Gesetze im Bereich Kinderschutz und tritt gegen Machtmissbrauch und sexuelle Gewalt auf.

Bereits am ersten Prozesstag machten die Aktionisten mit einer "blutigen Puppen-Performance" auf sich aufmerksam. Man wolle "zum F.-Prozess auch einen künstlerischen Prozess" abhalten, sagte Herbert Szlezak von der Plattform vor Journalisten. (APA)

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