Neuer Meeressaurier sprengt alle bisherigen Größenmaßstäbe

17. März 2009, 18:19
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Norwegisches Ausgrabungsteam legt Überreste einer gigantischen Raubechse frei, deren Gebiss selbst T-Rex blass aussehen lässt

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Oslo - Alle bisherigen Größenmaßstäbe sprengt ein Meeresreptil, dessen fossile Überreste auf der von Norwegen verwalteten Inselgruppe Svalbard entdeckt wurden. Die Raubechse aus der Familie der Pliosaurier dürfte rund 45 Tonnen gewogen und eine Länge von 15 Metern gehabt haben, drei Meter lang waren alleine Schädel wie auch die Seitenflossen.

"Es gibt kein ähnliches Wasserreptil, das ihm an Größe auch nur nahe kommt", sagt Espen Knutsen vom Naturhistorischen Museum der Universität Oslo. Der Paläontologe war Teil des von Jørn H. Hurum geleiteten Ausgrabungsteams, das die Überreste des Reptils entdeckte. Das Tier, das noch keinen wissenschaftlichen Namen besitzt, lebte vor etwa 150 Millionen Jahren in der ausgehenden Jurazeit.

Im Bild: Computerdarstellung des rund 15 Meter langen Pliosaurier aus dem Jura.

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