Klöckner rutscht in die roten Zahlen

17. März 2009, 13:50
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Unternehmen rechnet mit "wesentlich schwächerem Jahr 2009"

Frankfurt - Der deutsche Maschinen- und Anlagenbaukonzern Klöckner ist im vergangenen Jahr in die roten Zahlen gerutscht. Insgesamt wies der Konzern in seiner am Dienstag in Frankfurt veröffentlichten Konzernbilanz einen Netto-Verlust von 35,8 Mio. Euro aus, nach einem Gewinn von 21,9 Mio. Euro im Vorjahr. Der Umsatz lag mit 1,05 Mrd. Euro um gut 5 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Ausschlaggebend für den Verlust waren nach Angaben des Konzerns vor allem Wertberichtigungen bei einer Auslandsgesellschaft sowie die Bildung von Rückstellungen. Bereinigt um diese Sondereffekte betrug das operative Ergebnis des Konzerns den Angaben zufolge 28,8 Mio. Euro. Zudem litt Klöckner auch unter der schwierigen globalen Wirtschaftslage. Der Auftragseingang sank um 20,5 Prozent auf 856 Mio. Euro.

Auch für das laufende Jahr ist der Konzern wenig optimistisch und geht "von einem gegenüber 2008 wesentlich schwächeren Jahr 2009" aus. Mittelfristig ist der Konzern jedoch zuversichtlich. Der Vorstandsvorsitzende der Klöckner-Werke AG, Roland Flach, betonte: "Nach eine Rückkehr der Weltwirtschaft zu 'normaleren Verhältnissen' erwarten wir eine hohe Investitionsbereitschaft unserer Kunden". (APA/AP)

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