World of Warcraft: Bald erst ab 18 Jahren zugänglich?

17. März 2009, 12:59
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In Deutschland wird heftig über die Zukunft des äußerst beliebten Online-Rollenspiels diskutiert - Neue Studie spricht von 14.000 15-jährigen Spielesüchtigen

In Deutschland wird derzeit heftig über die negativen Auswirkungen von Computerspielen auf Kinder und Jugendliche diskutiert. Eine neue Studie zu Computerspielabhängigkeit im Kindes- und Jugendalter des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN), die von 14.000 15-jährigen spielesüchtigen SpielerInnen in Deutschland spricht, findet nun auch ihren politischen Niederschlag.

Striktere Regeln

So forderten die niedersächsische Jugendministerin Mechthild Ross-Luttmann (CDU) und Christian Pfeiffer, Direktor des Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN) am Dienstag striktere gesetzliche Regelungen für die Altersfreigabe von Spielen. Im Zentrum des Interesses steht dabei auch das beliebte Online-Rollenspiel World of Warcraft, das nicht wie bisher schon ab 12 Jahren, sondern erst ab 18 Jahren zugänglich sein soll.

Hohe Suchtgefahr

Unter Jugendlichen verstärke sich das Krankheitsbild "Computerspielesucht", so die Studie. Vor allem sehr zeitintensive Spiele, wie etwa "World of Warcraft" würden hier problematisch erscheinen, meinen die Studienautoren.(red)

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    14.000 15-jährige SpielerInnen in Deutschland sollen süchtig sein. Nun wird heftig diskutiert, ob World of Warcraft erst ab 18 Jahren zugänglich sein soll.

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