Energie für Haushalte um neun Prozent billiger

17. März 2009, 11:20
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Laut Energiepreisindex wurden Treibstoffe um 21, Heizöl um 23 Prozent günstiger, Gas und Strom dafür aber deutlich teurer

Wien - Die Energiepreise für die österreichischen Haushalte haben sich im Jänner gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres um 9,0 Prozent verbilligt. Treibstoffe wurden um 21 Prozent günstiger, Heizöl um 23 Prozent, geht aus dem von der Österreichischen Energieagentur berechneten Energiepreisindex (EPI) hervor. Strom verteuerte sich binnen Jahresfrist um 5,3 Prozent, Gas um 17,9 Prozent - primär wegen der starken Gaspreisanhebungen von November, die die Versorger seither teils wieder zurückgenommen haben.

Gegenüber dem Vormonat Dezember sank der Energiepreisindex im Jänner um 1,1 Prozent. Normal- und Superbenzin wurden innerhalb eines Monats um 1,0 bzw. 0,9 Prozent billiger, Diesel sogar um 3,8 Prozent und Heizöl um 2,1 Prozent. Strom kam im Jänner um 0,2 Prozent teurer als im Dezember, Gas kostete um 1,0 Prozent mehr. Der Fernwärme-Preis sank gegenüber dem Vormonat um 0,7 Prozent, im Jahresvergleich stieg er um 4,3 Prozent.

Normal- und Superbenzin verbilligten sich binnen Jahresfrist um 22,4 bzw. 22,7 Prozent, der Dieselpreis ging um 19,3 Prozent zurück. Die Preise für fossile Brennstoffe, die gegenüber Dezember um 3,1 Prozent sanken, stiegen im Jahresvergleich um 3,5 Prozent. Der Brennholzpreis nahm gegenüber Dezember um 0,5 Prozent zu und erhöhte sich zum Vorjahr um 0,6 Prozent. Holzbriketts verteuerten sich um 2,4 Prozent zum Vormonat, zum Vorjahr wurden sie 16,1 Prozent billiger.(APA)

 

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