Apple muss Verkaufseinbrüche einstecken

17. März 2009, 11:14
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Im Jahresvergleich sinken die Mac-Verkaufszahlen um 16 Prozent - Windows erfuhr eine deutliche Steigerung so die NPD Group

In den USA muss der Computerkonzern Apple deutlich sinkende Verkaufszahlen für seine Mac-Rechner hinnehmen. Laut einer Meldung der MarktforscherInnen der NPD Group sind die Macverkäufe im Jahresvergleich um nicht weniger als 16 Prozent eingebrochen.

Windows-Rechner mit Zuwächsen

Im direkten Vergleich soll Mitbewerber Microsoft im selben Zeitraum einen Zuwachs von 22 Prozent bei den Windows-PC-Verkäufen verzeichnen. Noch deutliche Steigerungen gab es für Windows im Notebook-Segment. Hier wurden 36 Prozent mehr Windows-Laptops verkauft, als im Vergleichszeitraum 2008 - Apples MacBooks verloren hingegen 7 Prozent. Rund 20 Prozent der Windows-Zuwächse ergeben sich aus den Netbook-Verkäufen.

Kritik an der NPD Group

Die Angaben der NPD Group haben allerdings schon zahlreiche KritikerInnen auf den Plan gerufen, da die MarktforscherInnen nur jene Zahlen verwenden, die vom US-amerikanischen Einzelhandel gemeldet werden, nicht jedoch die direkten Verkäufe über die Webseiten der Hersteller. Auch Online-Verkaufszahlen werden nicht berücksichtigt.

Preisgestaltung und fehlende Neuerungen

Als einen wesentlichen Hauptgrund für die rückläufigen Verkaufszahlen sieht die NPD Group die aktuelle Preisgestaltung bei Apple. Joe Wilcox, Autor der US-Blogs Microsoft-Watch und Apple-Watch, sieht auch in der im September 2008 gestartete neue Marketing-Kampagne für Windows einen Faktor für die Zunahme der Verkaufszahlen von Windows-basierten Computern. Auch das Produktportfolio von Apple habe, vor allem im Desktop-Bereich, wenig herausragende Innovationen in der letzten Vergangenheit mit sich gebracht.(red)

 

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