St. Pölten nutzt Prozess für Werbung

16. März 2009, 22:02
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Bürgermeister Stadler: "Sind nicht Tatort, sondern Ort des Gerichts"

Das Image von St. Pölten hat als Prozess-Schauplatz gegen Josef F. im Inzest-Fall von Amstetten nicht gelitten, davon zeigte sich Bürgermeister Matthias Stadler (S) am Montagabend bei einem Empfang für Journalisten im Rathaus überzeugt. "Wir sind nicht Tatort, sondern Ort des Gerichts", sagte Stadler vor Medienvertretern. Ohne unverschämt sein zu wollen, möchten wir den Journalisten die Stadt zeigen und das Interesse für die Region wecken, meinte er.

St. Pölten richtet in diesem Jahr zwei Großveranstaltungen aus: Das Frequency-Festival steigt 2009 nicht am Salzburgring, sondern erstmals in der niederösterreichischen Landeshauptstadt. Außerdem feiert die Stadt im Mai ihr 850-jähriges Jubiläum.

Was St. Pölten sonst noch zu bieten hat, möchte man den internationalen Berichterstattern beispielsweise am Dienstag im Zuge einer speziellen Stadtführung (10.15 bis 11.45 Uhr) oder am Mittwoch (10.00 bis 11.30 Uhr) bei einer Besichtigung des Stadtmuseum zeigen. (APA)

 

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