Prägende "Schule des Bergsteigens"

12. März 2003, 13:19
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Kunsthalle Krems zeigt Eis- und Gebirgslandschaften von Helmut Ditsch - Und Reinhold Messner spricht

Krems - "Im Paradies der Blicke" ist der Titel einer Ausstellung in der Kunsthalle Krems, in der drei monumentale Ölgemälde präsentiert werden: Helmut Ditsch beschäftigt sich in seinen Arbeiten mit dem Thema "extreme Landschaften" - Bergen, Eis und Wüste. Zu den Sammlern der Bilder des argentinisch-österreichischen Künstlers zählt auch der Alpinist Reinhold Messner, der bei der Eröffnung der Schau am 13. März um 18.00 Uhr über "Bergerlebnis und die Malerei von Helmut Ditsch" spricht.

Nach Angaben der Kunsthalle muten die großformatige Werke "hyperrealistisch" an. Das Erlebte soll als Bild spürbar gemacht werden. In der Verschränkung von eigenem Erlebnis und künstlerischer Haltung konstruiert Ditsch seine "Eisbilder" und bewirkt durch die Vielfalt der Farbe Blau die Plastizität seiner Malerei - analog dazu steht das Braun in den "Wüstenbildern".

"Meine größte Ausbildung als Künstler war die Schule des Bergsteigens. In der Natur habe ich gelernt, was Ästhetik ist", wird der in Argentinien aufgewachsene Künstler zitiert, den die Anden von frühester Kindheit an in ihren Bann gezogen haben. (APA)

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    foto: kunsthalle krems/ditsch
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