SMS-Tippen kann Hände schädigen

12. März 2003, 09:38
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Je kleiner das Handy, desto "gefährlicher" die SMS - Übungsreihe verbessert Blutzirkulation in den Händen

SMS-Tippen kann die Hände schädigen, warnen britische Chiropraktiker. Es würden demnach so viele Textbotschaften geschrieben, dass Hand- und Finger-Verletzungen riskiert werden. In Großbritannien werden täglich 45 Mio. SMS geschrieben. Die Schweiz kommt auf täglich zehn Mio. versendete SMS, Österreich auf acht Mio. SMS täglich. Deutschland liegt bei rund 80 Mio. SMS.

Kleine Handys sind schuld

"Durch das Drücken der kleinen Tasten über eine lange Zeit nimmt die Gefahr von Zerrungen und Verletzungen im Lauf der Zeit zu", wird Matthew Bennett von der britischen Chiropraktiker-Vereinigung in der britischen Sun zitiert. Als Begründung nennt sein Kollege Tim Hutchful u.a. die Entwicklung in der Handy-Technologie. Handys werden zunehmend kleiner und die Tasten rücken enger zusammen. Kleine Bewegungen stellen einen größeren Reiz dar als größere Bewegungen, zusammen mit den kleinen Tasten steigt das Verletzungsrisiko, da kleinere Tasten schwerer zu aktivieren sind, so Hutchful.

Vorbeugende Übungen

Britische Mobilfunkanbieter wie Download Virgin Mobile www.virginmobile.com haben auf das Verletzungsisiko für Viel-Tipper bereits reagiert. Virgin Mobile hat eine Übungsreihe online gestellt, die die Blutzirkulation in den Händen verbessert. Mit diesen Maßnahmen soll präventiv gegen Verletzungen durch eifriges SMS-Schreiben vorgegangen werden. Die Übungen sollen auch für jene, die viel Zeit mit Computer-Spielekonsolen verbringen, unterstützen. Zu den Übungen (pte)

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    bild: pte
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