Wo der Sommer nicht mehr weit ist

12. März 2003, 21:39
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Während auf den hohen weißen Gipfeln der Dolomiten Skibegeisterte noch den Winter abfeiern, versinken die Täler Südtirols schon in einem duftenden Blumenmeer

Das mediterran-milde Klima und die romantisch-malerische Landschaft ziehen seit Generationen Touristen ins Meraner Land. Ob in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff, beim Spazieren von Burg zu Burg oder während einer Promenade durch die alte Kurstadt Meran auf den Spuren von Bartók, Kafka, Schnitzler oder Kaiserin Sisi.

Ein Hauch von Bad Ischl, vermischt mit dem mediterranen Charakter Triests, liegt auch heute noch über vielen Gebäuden, Parks und Plätzen. Kaiserin Sissi zählte mehrmals zu den prominenten Gästen dieser Südtiroler Kleinstadt. Für Ihre Kaiserliche Majestät ließ ihr Quartiergeber, der Graf von Trauttmansdorff, eigens Panoramawege in die steilen Hänge oberhalb seines Schlosses schlagen. Schon damals wurde diese geschützte Südlage zur Pflanzung exotischer Gewächse genutzt und die Idee eines botanischen Gartens geboren, bis 1994 aber nicht verwirklicht.

Heute liegt auf diesem Areal zwischen Meran und Schenna der zwölf Hektar große Garten. Neben Sträuchern und Bäumen aus aller Welt werden typische botanische Lebensgemeinschaften wie die Macchia des Mittelmeeres oder italienische Klassiker wie der Olivenbaum oder der Rosmarin-Strauch vorgestellt.

  • Der Staudengarten von Schloss Trautmansdorff

    Der Staudengarten von Schloss Trautmansdorff

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