Sexhotline-Betreiber will Bundespräsident werden

11. März 2003, 12:01
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Die "wunderbare Karriere" des Wolfgang Pöltl aus dem kleinen Markt Eibiswald

In etwas mehr als einem Jahr wird der Bundespräsident neu gewählt. Während die Parteien sich über ihre Kandidaten noch bedeckt halten, liegt eine erste Kandidatur bereits auf dem Tisch: Der Steirer Wolfgang Pöltl (41), Betreiber von Telefonsex-Hotlines, hat unter http://www.bundespraesidentenwahl.at bereits auch eine eigene Internet-Homepage eingerichtet, um für sein Antreten zu werben. Voraussetzung für eine Kandidatur sind Unterstützungserklärungen von mindestens 6.000 Wahlberechtigten.

Biographie

Pöltl, geboren am 1. April 1961 in Eibiswald, hat das Gymnasium in der siebten Klasse abgebrochen und ging als Barpianist nach Hamburg. Über den weiteren Lebenslauf schweigt sich die Homepage noch aus. Es heißt nur: "Damit beginnt die wunderbare Karriere des Wolfgang Pöltl aus dem kleinen Markt Eibiswald." Öffentlichkeitswirksam aufgetreten ist er zuletzt im vergangenen Frühjahr mit der Ankündigung einer Betrugsanzeige wegen des geschobenen Sieges von Michael Schumacher auf dem A1-Ring in Spielberg. Immer wieder meldet er sich auch gegen angeblich illegale und irreführende Praktiken seiner Hotline-Konkurrenten zu Wort. (APA)

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