ComBase-Gruppe geht in Konkurs

16. März 2009, 15:39
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237 Dienstnehmer beim Telekom- und IT-Dienstleister sind betroffen

Wien - Der in Wien ansässige Telekom- und IT-Dienstleister ComBase CEE geht samt seinen Schwester- und Tochterunternehmen in Konkurs. Am Montag wurde das Insolvenzverfahren beantragt, teilte der Kreditschutzverband von 1870 (KSV) am Montag mit. Die Gruppe zählt 237 Dienstnehmer in Österreich und soll fortgeführt werden. Der Konkurs sei unausweichlich, da auch von der deutschen Mutter keine finanzielle Unterstützung mehr zu erwarten sei, so der KSV.

Ob eine Sanierung im Konkurs und ein Fortbetrieb möglich seien, würden die weiteren Überprüfungen zeigen, so die Gläubigerschützer. Als Insolvenzursachen werden in den Konkursanträgen außerordentliche Aufwendungen infolge von Umstrukturierungen im Konzern genannt. Bei drei Töchtern werden auch Umsatzrückgänge angeführt, teils durch den Ausfall von Hauptkunden. Zur Holding ComBase CEE wird auf den Wegfall aller Einnahmen wegen Zahlungsproblemen der Töchter hingewiesen.

Ihren Sitz haben die ComBase Central Eastern Europe Holding AG und ihre Töchter T-CrossOVER Marketing GmH, TeleTEK Telekommunikations- Service GmbH & Co KG und T-LogiCOM Logistik GmbH sowie die Schwester ComBase Austria GesmbH. in der Laxenburger Straße 254, Wien-Liesing. (APA)

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