Inflation auf 1,7 Prozent gesunken

16. März 2009, 11:27
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Österreich im Februar 2009 mit 1,4 Prozent im teuerungsärmeren Bereich

Brüssel - Die Inflationsrate der EU ist im Februar im Monatsvergleich auf 1,7 Prozent gesunken, in der Eurozone leicht auf 1,2 Prozent gestiegen. Im Jänner hatte die Preissteigerung laut Eurostat in der EU noch 1,8 Prozent betragen, in der Eurozone war sie bei 1,1 Prozent gelegen. Im Jahresabstand hat sich die Inflationsrate deutlich reduziert - im Februar 2008 lag sie in der EU bei 3,5 Prozent, in der Eurozone bei 3,3 Prozent.

Im Februar 2009 wurden die niedrigsten Raten in Irland, Portugal (je 0,1 Prozent) und Zypern (0,6) gemessen, die höchsten in Lettland (9,4), Litauen (8,5) und Rumänien (6,9). Im Vergleich zu Jänner 2009 ging die jährliche Inflationsrate in elf Mitgliedstaaten zurück, blieb in zweien unverändert und stieg in dreizehn an.

Österreich lag mit 1,4 Prozent im Februar dieses Jahres im günstigeren - sprich teuerungsarmen - Bereich. Lediglich sieben der 27 EU-Staaten hatten eine niedrigere Rate. Allerdings gehörte Österreich gleichzeitig zu jenen 13 Ländern, in denen die Inflationsrate von Jänner auf Februar zunahm - und zwar von 1,2 auf 1,4 Prozent.

Die niedrigsten Durchschnittswerte über zwölf Monate bis einschließlich Februar 2009 verzeichneten die Niederlande und Portugal (je 2,2 Prozent) sowie Deutschland (2,4 Prozent). Österreich kommt hier auf 2,9 Prozent. Die höchsten Werte wurden in Lettland (14,1 Prozent), Bulgarien und Litauen (je 10,8 Prozent) registriert.

Die Hauptursachen für die Teuerung waren Alkohol und Tabak (3,2 Prozent), Restaurants und Hotels (2,9) sowie Wohnung (2,8), die mit den niedrigsten jährlichen Raten waren Verkehr (-2,7), Nachrichtenübermittlung (-1,4) sowie Bekleidung und Schuhe (0,1). Bei den Teilindizes hatten Gas (+0,21 Prozentpunkte), Restaurants und Cafes (+0,15) sowie Elektrizität (+0,12) die stärkste Steigerungswirkung auf die Gesamtinflation, während Kraftstoffe für Verkehrsmittel (-0,78) und Flüssige Brennstoffe (-0,25) am stärksten senkend wirkten. (APA)

 

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