Opera 10: Der Browser mit dem Turbo

16. März 2009, 11:10
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Surfen mit geringer Bandbreite soll beschleunigt werden - Lösung von Opera Mini übernommen

Gerade für jene, die bislang keinen Breitband-Internet-Anschluss ihr eigen nennen, kann das Surfen auf aktuellen Webseiten schon mal zu einem recht langwierigen Unterfangen werden. Eine Situation für die der norwegische Browserhersteller Opera nun eine Lösung bieten will: Die kommende Version des eigenen Browsers - der Opera 10 - soll mit einem Turbo-Modus aufwarten können.

Speedup

Konkret bedeutet dies, dass man auf eine Erfindung aus der Welt der mobilen Browser zurückgreift: Alle Webinhalte werden über einen "Opera Web Optimization Proxy" umgeleitet, dort werden sie zusätzlich komprimiert. Auf diese Weise erhofft man sich eine Reduktion der Bandbreite auf die Hälfte - und umgekehrt natürlich auch eine entsprechende Beschleunigung der Ladezeiten.

Kompression

Freilich hat so eine Lösung auch so ihre Nachteile, während Text und Seitenlayout unverändert bleiben, werden gerade Bilder deutlich in ihrer Qualität reduziert. Auch ist der Geschwindigkeitsvorteil durch den Kompressions-Proxy bei schnellen Internet-Zugängen kaum bemerkbar, da die Ladezeiten hier ohnehin schon eine recht geringe Rolle spielen.

Test

Insofern rät das Unternehmen dazu, selbst einmal auszuprobieren, ob die Technologie in der eigenen Situation wirklich spürbare Verbesserungen bringt. Wer dies will, kann sich bereits eine aktuelle Alpha-Version von Opera 10 von der Seite des Herstellers herunterladen. (red)

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