Entscheidung geht in die heiße Phase

15. März 2009, 18:30
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Letzte Handgriffe für das Sparpaket - Laut "profil" sind nur mehr zwei Direktoren vorgesehen - Online-Direktor soll fallen

Wien - Letzte Handgriffe legen ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz und sechs ORF-Direktoren ab Montag an das Sparpaket, mit dem das finanziell schwer angeschlagene Unternehmen saniert werden soll. In den nächsten Wochen entscheidet sich die Zukunft des ORF. Nur mehr zwei Direktoren sind darin laut "profil" vorgesehen. Online-Direktor soll fallen. Technik soll in der kaufmännischen Direktion aufgehen, Programm- und Informationsdirektion verschmelzen. Dazu bräuchte es ein neues ORF-Gesetz, noch schreibt es mindestens vier Direktoren vor. Der Fahrplan für die nächsten Wochen:

- Am 19. März informiert Wrabetz die Stiftungsräte.

- Am 30. März tagt der Finanzausschuss.

- Am 2. April stimmt der Stiftungsrat über das Sparkonzept ab.

Ob sich Wrabetz als Generaldirektor halten kann, darüber wird im Moment wild spekuliert. Die ÖVP sperrt sich offenbar gegen die Variante, wonach Wrabetz bleiben, aber ORF-Direktoren opfern soll. (Doris Priesching/DER STANDARD; Printausgabe, 16.3.2009)

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    ORF-General Wrabetz ist unter Druck.

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