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Der Amokläufer von Winnenden hatte nach Angaben der Ermittler die Spiele "Counterstrike" und "TacticalOps" auf dem Rechner installiert. Keine gesicherten Hinweise gebe es indes dafür, dass Tim K. das Killerspiel "Far Cry 2" exakt am Abend vor der Tat gespielt habe, wie es der "Spiegel" am Samstag im Voraus berichtet hatte. Die Zeit, zu der er den PC ausschaltete, angeblich 21.40 Uhr, kann ebenfalls nicht bestätigt werden, wie Polizeisprecher Klaus Hinderer erklärte. Alle anderen Behauptungen würden derzeit noch überprüft.
Pornobilder
Zudem habe sich eine große Zahl von Pornobildern auf seinem Computer befunden, wie die Ermittler bestätigten. Darunter hätten sich auch sogenannte Bondagebilder befunden, die nackte gefesselte Frauen zeigten, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in einer gemeinsamen Presseerklärung am Samstagabend mit. (red/APA/AP)
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strafrechtlich verfolgen.
Es ist einfach ungeheuerlich, welche Details aus dem Privatleben eines Tatverdächtigen (eben das ist dieser Tim K., da nicht rechtsgültig verurteilt) an die Öffentlichkeit gelangen, die mit Sicherheit nichts mit der Tat zu tun haben.
Was soll die Darstellung eines schrecklichen, von postkolonialen Warlords bevölkerten Afrikas und Bondage dermaßen mit Gewaltverbrechen zu tun haben, dass ein Bezug so selbstverständlich hergestellt wird? Fragt sich gar niemand, ob ein solches Unterfangen nicht an sich bereits ein Vorurteil ist - unabhängig davon welche es schafft. Wie wird etwa dadurch jemand der bei einem Kauf von "Far Cry 2" in nem Geschäft beobachtet wird, wahrgenommen?
Was bedeutet es für eine Zivilgesellschaft, wenn kulturelle Erzeugnisse in solche Zusammenhänge überhaupt gebracht werden?
Was, welche Kreativität, wird so mit zu Verbrechen gemacht - selbst nur so darauf bezogen?
Welche erwünschte kulturelle Sauberkeit, Welt befreit von solchen Dingen, transportiert?
"Er wurde regelrecht aggressiv, wenn er nach zwei oder drei klicks auf eine bombe traf!"
Demonstrationen gegen Microsoft wurden bereits angekündigt! Gegner des Killerspiels wollen eine standardmäßige Auslieferung von Minesweeper via Windows verhindern. "So züchten wir uns ja regelrecht die Amokläufer", meinte Irmgard B. (Hausfrau aus winnenden)
Zur überraschung der Ermittler wurde eine Vielzahl an hochexplosiven Knallfröschen, welche von Timo K. unter seinem Bett gehortet wurden, sichergestellt.
Der Täter lief nicht Amok, weil er Killerspiele spielte, sondern weil er Gewalt anziehend fand spielte er Killerspiele. Die Killerspiel erzeugen sicher keinen Amokläufer, sondern potentielle Amokläufer mögen logischerwiese solche Spiele.
Und die dümmliche Berichterstattung zu unnötigen Details (die im Übrigen auch auf der Psyche der Opfer herumtrampelt) in den Medien ist eine ausgezeichnete Grundlage für Nachahmungstäter.
Habt Ihr z.B. Call of Duty 4 gespielt und würdet sagen, dass es Kriegs-/Gewaltverherrlichend ist?
Sicherlich ist es explitzit und sehr graphisch.
Aber ich hatte beim spielen oft den Eindruck, dass Krieg in der Realität die Hölle (no na) sein muss weil das Spiel an Sich real gehalten ist. Habs auch ein-, zwei Mal abgeschaltet weils mir teilweise zu echt war (Intro + Nuke).
Ich würde auf mich bezogen sagen, dass es eher hemmend als enthemmend wirkt (was Aggression angeht).
Sollten Spiele einen Einfluss haben.
Bei CS ... ich meine wenn das "Amoklaufen" von CS erlernbar wäre würden wahrscheinlich weit mehr Leute im Ernstfall ihr Leben verlieren (allerdings keine unbewaffneten Unschuldigen weil beim Geiseln abknallen & TKs fliegst ja).
Ich selbst hab COD4 Modern Warface ziemlich bedrückend gefunden.
Es war faszinierend, aber auf eine Art wo ich mir dachte "einen Krieg will ich niemals selbst erleben!".
Es ist definitiv eins der Meilensteine darin, wie man digitale Spiele inszenieren kann. Wenn es irgendwann mal Spieleakademien wie Filmakademien geben wird, werden die jungen Spieleregisseure/designer sicher mal auf COD4 als beeindruckendes Beispiel interaktiver Erzählkunst zurückgreifen.
aber es ist für mich sehr wohl gewaltverherrlichend.
"that's a kill" oder das zarte "beautiful" dass McMillan (Pierce Mission) nach einem perfekten Kopfschuss von sich gibt...ein gesunder Kopf kann damit schon umgehen, aber eben nur ein gesunder
würde ich bestimmt nicht - im Gegenteil! Ich unterstelle etwas das Schrecken und Leid zeigt nicht automatisch ein Ergötzen daran oder eine Konsumierbarmachung desselben. Das ist perfid und verantwortungsloser als sämtliche kommerziellen Videospiele die ich kenne für mich.
Allerdings haben diese Spiele in ihrer Unmittelbarkeit auch Grenzen dabei was sie so negativ vermitteln können. In der Ruhe für Betroffenheit etwa, Involvierung etc. Dass sie auf manche 1:1 Wirken, das heißt die Gewalt, kann dabei aber niemals ausgeschlossen werden - dass sie auch nur positiv über Erfolgserlebnisse verstanden wird etc. Es sind halt auch eher einfache Spiele, so komplex ihr Ranking-System im Multiplayer auch immer sein mag und so weiter.
hab nach jahren cs und cs:s (vorwiegend gungame mod) für einige monate cod4 gezockt. das spiel hat mich aber nach einiger zeit aufgrund der extrem realen darstellungen der schlachtfelder (soundtechnisch, grafisch sowie auch taktisch) zu sehr schockiert. farcry2 fand ich ebenso zu realbrutal. mittlerweile zock ich gar keine ego shooter mehr. falls ich doch wieder mal einen zock, dann am ehesten cs:s gungame mod. ob der tausch ego shooter gegen wow die richtige entscheidung war, bin ich mir mittlerweile auch nicht mehr so sicher.^^ diese ganzen mmorpg sind halt die derbsten zeitfresser schlechthin!
... wenn ich mir des überlege und versuche mich in Angehörige hineinversetzte: Bin als Familienkreis total schockiert, fertig, verstehe die Welt nicht mehr und dann lese ich noch über Pornobilder vom verwandten Amokläufer, die rein gar nix mit irgendwas zu tun haben bzw. wie generell das gesammelte Privatleben öffentlich/medial gefressen und oberflächlich (+ extrem dämlich) diskuttiert wird.
Jetzt mag ich nimma weiterschreiben... mir ist schlecht.
Er hat das Killerspiel gar nicht gespielt?
Dann kann er ja auch den Amoklauf nicht gemacht haben. Er hätte ja dann keine Motivation gehabt.
Jetzt kenne ich mich nicht mehr aus.
Wahrscheinlich waren doch Hexen im Spiel oder Teufelsanbeter?
Wird Zeit, dass wieder etwas dagegen unternommen wird.
dass Tim K. das angeblich getan haben soll.
Dieser Innenminister von Baden-Württemberg sollte zurücktreten für die anhaltende Serie an Fehl- und Falschmeldungen, die er da brav nachbetet!
Was für ein Armutszeugnis!
Fritz Meyer.
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