Obama spielt Differenzen in G-20 herunter

14. März 2009, 22:03
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US-Präsident bezeichnet Debatte über transatlantische Differenzen als künstlich

Washington - US-Präsident Barack Obama hat Meinungsverschiedenheiten zwischen Amerikanern und Europäern über die Strategien zur Bekämpfung der Wirtschaftskrise heruntergespielt. Es gebe keine unterschiedlichen Positionen, sagte Obama am Samstag in Washington mit Blick auf den Anfang April anstehenden Weltfinanzgipfel. Die Debatte über transatlantische Differenzen sei künstlich. Es gebe keinen überzeugteren Verfechter für die Notwendigkeit einer Reform der Finanzregulierung als ihn.

Im Vorfeld des Gipfels der 20 großen Industrie- und Schwellenländer (G-20) brach ein Konflikt darüber aus, ob die Wirtschaftskrise vorrangig mit zusätzlichen Konjunkturprogrammen angegangen werden solle oder ob neue Regeln für die Finanzmärkte der richtige Weg seien. Mehrere europäische Regierungen, darunter die deutsche, hatten sich dagegen ausgesprochen, den Schwerpunkt auf neue, milliardenschwere Staatshilfen zu legen. (APA/Reuters)

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