Neun Staaten wollen gegen Waffenschmuggel in Gazastreifen vorgehen

14. März 2009, 12:54
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Einigung auf Aktionsprogramm bei Treffen in London

London - Die USA, Kanada, Deutschland und sechs weitere NATO-Mitgliedsstaaten wollen gemeinsam gegen Waffenlieferungen in den Gazastreifen vorgehen. Einem hochrangigen britischen Diplomaten zufolge einigten sich Vertreter der neun Länder am Freitag in London auf ein entsprechendes Aktionsprogramm.

Geplant seien unter anderem die Überwachung der Seewege, der Austausch von Informationen und die Ausübung von diplomatischem Druck. Den Angaben zufolge wollen sich auch Großbritannien, Dänemark, Frankreich, Italien, die Niederlande und Norwegen an den Maßnahmen beteiligen.

Voraussetzung

Der Kampf gegen den Waffenschmuggel gilt als wichtige Voraussetzung für einen dauerhaften Waffenstillstand im Gazastreifen sowie für eine Zustimmung Israels zu einer Ausweitung der Hilfslieferungen in das Palästinenser-Gebiet.

Israel und die im Gazastreifen herrschende radikal-islamische Hamas-Bewegung erklärten Mitte Jänner nach einer 22-tägigen Militäroffensive Israels gegen Militante, die Waffen schweigen zu lassen. Israel hatte die Angriffe mit dem andauernden Raketenbeschuss aus dem Küstenstreifen begründet. (APA/Reuters)

 

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