Vielversprechend, aber noch viele offene Fragen

13. März 2009, 21:07
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"Derzeit herrscht große Verunsicherung", sagte Kinder- und Jugendsprecherin Claudia Smolik

Wien - Der Gratiskindergarten, der in Wien ab Herbst startet, klinge vielversprechend, allerdings seien noch zu viele Fragen offen, finden die Wiener Grünen, etwa, ob Eltern, deren Kinder Privatkindergärten besuchen, ebenfalls keine Beiträge mehr zahlen müssen.

"Derzeit herrscht große Verunsicherung", sagte Kinder- und Jugendsprecherin Claudia Smolik am Freitag in einem Pressegespräch. Betreiber könnten derzeit den Eltern nicht sagen, wie viel ein Platz ab September kosten werde. Der Höchstbeitrag liegt in städtischen Kindergärten bei 226 Euro.

Die SPÖ hatte angekündigt, Voraussetzung für Beitragsfreiheit sei, dass die Kosten des privaten nicht jene eines Gemeindekindergartens übersteigen. Das sei kaum realisierbar, rechnet Smolik vor, da die Kosten in Gemeindekindergärten mit 7325 Euro pro Kind und Jahr weit höher gefördert würden als jene der Privaten (2255 Euro). „Die Differenz werden wohl die Eltern bezahlen müssen", so Smolik. (fern/DER STANDARD, Printausgabe, 14./15.März 2009)

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