Wolfgang-Hohlbein-Preis für Bernd Rümmeleins "Kryson"

13. März 2009, 14:18
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Auszeichnung beinhaltet auch die Möglichkeit der Publikation - Veröffentlichung folgt im September

Wien - Der mit 10.000 Euro höchstdotierte Fantasy-Literaturpreis im deutschsprachigen Raum, der Wolfgang-Hohlbein-Preis, geht heuer an den Stuttgarter Autor Bernd Rümmelein. Mit seinem bisher unveröffentlichten Debütroman "Kryson" konnte er die Jury überzeugen, wie es in einer Aussendung heißt. Am Samstag wird die Preisverleihung von Wolfgang Hohlbein selbst im Rahmen der Leipziger Buchmesse vorgenommen.

Der Preis, der vom Ueberreuter-Verlag in Wien in unregelmäßigen Abständen und heuer zum fünften Mal vergeben wird, umfasst neben dem Preisgeld auch die Möglichkeit der Publikation. So werden die ersten drei des insgesamt sechs Bände umfassenden Romans "Kryson" - angekündigt als "durchweg düstere" Fantasy - im September 2009 bei "Otherworld", dem in Graz ansässigen Verlag, der als neues Fantasy-Label der Ueberreuter-Gruppe fungiert, erscheinen.

Werdegang

Der 1966 geborene Autor studierte Rechtswissenschaften und Betriebswirtschaftslehre, zur Zeit arbeitet er in der Unternehmensberatung im Bereich Human Resources. Bisher sind Kurzgeschichten des Stuttgarter Autors ("Des Kriegers Herz", "Die eiserne Jungfrau") in der Reihe "Mystische Schriften" erschienen.

Wolfgang Hohlbein, der 1982 ebenfalls durch einen von Ueberreuter initiierten Preis entdeckt wurde, will mit dieser Aktion gezielt Nachwuchstalente fördern. Heute zählt er zu einen der erfolgreichsten Fantasy-Autoren im deutschsprachigen Raum. Seine Bücher erzielten nach Verlagsangaben bisher eine Gesamtauflage von weltweit rund 35 Millionen Exemplaren und wurden in 37 Sprachen übersetzt. (APA/red)

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