Aubert siegt erneut

13. März 2009, 10:18
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Die Französin hat in Aare den letzten Damen-Slalom der Saison gewonnen. Auf den Plätzen die deutsche Chmelar und ex aequo Borssen und Zahrobska

Aare - Sandrine Aubert hat am Freitag das für Gesamt- und Slalom-Weltcup unbedeutende Schaulaufen der Ski-Damen in Aare für sich entschieden. Die 26-jährige Französin legte nur sechs Tage nach ihrem Premieren-Sieg im Ofterschwang-Slalom gleich den zweiten Erfolg nach. Aubert gewann mit dem hauchdünnen Vorsprung von 0,06 Sekunden auf die 23-jährige Deutsche Fanny Chmelar, die erstmals in ihrer Weltcup-Karriere aufs Podest fuhr.

Rang drei teilten sich die schwedische Lokalmatadorin Therese Borssen und die Tschechin Sarka Zahrobska, die nach dem ersten Lauf in Führung gelegen war. Maria Riesch, die bereits vor dem Rennen als Slalom-Weltcup-Siegerin festgestanden war, wurde Fünfte, die bereits gekürte Gesamt-Weltcup-Triumphatorin Lindsey Vonn wurde 18. Auch Österreichs beim Slalom-Finale startberechtigtes Duo Kathrin Zettel und Nicole Hosp hatte nichts mit der Entscheidung zu tun, Zettel wurde Neunte und Hosp 13.

Zettel vs. Poutiainen

Am Samstag fällt in Aare die letzte Damen-Entscheidung des Weltcup-Winters, Zettel (469 Punkte) und die Finnin Tanja Poutiainen (428) duellieren einander um die Kristallkugel im Riesentorlauf.

"Ich frage mich auch, warum es jetzt zum Saisonende so gut klappt", rätselte auch Aubert ein wenig, warum sie plötzlich zur Seriengewinnerin avanciert ist. Aubert war bei der Heim-WM im Februar in Val d'Isere nach dem ersten Durchgang auf Rang drei gelegen, dann jedoch nach schwerem Fehler ans Ende des Feldes zurückgefallen. "Da war der Frust wirklich groß, das musste ich verdauen", gestand Aubert.

Zettel kam in Aare mit den aufgrund der trockenen und kalten Luft sehr aggressiven Schneebedingungen nicht sehr gut zurecht. "Ich konnte nicht das fahren, was ich wollte. Das war ein Schmarrn." Als schlechtes Vorzeichen für den Riesentorlauf wollte Zettel das aber nicht sehen. "Da mache ich mir überhaupt keine Sorgen. Der Riesentorlauf ist in dieser Saison meine beste und konstanteste Disziplin."

Hosp froh dabei zu sein

Auch Hosp fühlt sich derzeit im Riesentorlauf besser als im Slalom. Die Tirolerin, die 2007 in Aare Riesentorlauf-Weltmeisterin war, tröstete sich über den 13. Slalom-Rang sehr leicht hinweg. "Nach meiner Verletzung bin ich froh, dass ich überhaupt wieder dabei sein darf", meinte Hosp. (APA)

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    Die Französin Sandrine Aubert hat am Freitag in Aare den letzten Damen-Slalom der Ski-alpin-Weltcup-Saison gewonnen.

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