1.434 Tote bei Militäroffensive im Gazastreifen

14. März 2009, 12:52
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Palästinensisches Menschenrechtszentrum sieht humanitäres Völkerrecht verletzt

Gaza/Tel Aviv - Während der drei Wochen langen israelischen Militäroffensive im Gazastreifen zum Jahreswechsel sind nach Angaben der palästinensischen Menschenrechtsorganisation PCHR insgesamt 1.434 Palästinenser getötet und weitere 5.303 verletzt worden. Unter den Todesopfern seien 960 Zivilisten, teilte das Palästinensische Menschenrechtszentrum am Freitag zum Abschluss einer Untersuchung in Gaza mit. Danach kamen unter anderem 288 Kinder und Jugendliche sowie 121 Frauen ums Leben.

235 Militante getötet

Wie die Organisation weiter mitteilte, gehören zu den Todesopfern auch 235 Mitglieder von militanten Palästinenserorganisationen sowie 239 Angehörige der Polizei. Die radikal-islamische Hamas, die den Gazastreifen kontrolliert, sowie andere Palästinensergruppen sollen rund 20.000 bewaffnete Kämpfer haben.

Die Menschenrechtsorganisation warf Israel eine Verletzung des humanitären Völkerrechts sowie die rücksichtslose und überzogene Anwendung von Gewalt vor. In Israel sind die Angaben über die Zahl der Todesopfer sowie das Ausmaß der Zerstörung im Gazastreifen angezweifelt worden. (APA/dpa)

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