Uni Wien feierte Gründungstag

12. März 2009, 15:55
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Chemikerin und Physiker mit Ehrenringen der Republik Österreich ausgezeichnet

Wien - Mit dem "Dies Academicus" und zwei Promotionen "sub auspiciis praesidentis" hat die Universität Wien am Donnerstag die 644. Wiederkehr ihres Gründungstags (12. März 1365) gefeiert. Wissenschaftsminister Johannes Hahn (ÖVP) übergab in Vertretung von Bundespräsident Heinz Fischer die Ehrenringe der Republik Österreich an die Chemikerin Heidi Elisabeth Schwartz und den Physiker Johannes Kofler.

Die beiden Neo-Doktoren haben als Voraussetzungen für die Auszeichnung u.a. alle Oberstufenklassen mit "Ausgezeichnetem Erfolg" abgeschlossen, die Matura mit "Auszeichnung" absolviert sowie für sämtliche Diplom- und Rigorosenprüfungen ein "Sehr Gut" bekommen.

Die Absolventen

Heidi Elisabeth Schwartz (geb. 1979 in Wien) begann laut Aussendung ihr Chemiestudium an der Universität Wien, das sie 2004 nach einem Auslandssemester in Frankreich und einer Diplomarbeit am Institut für Analytische Chemie und Lebensmittelchemie abschloss. Danach arbeitete sie als Assistentin am Institut und absolvierte einen dreimonatigen Forschungsaufenthalt in Finnland. Während der Dissertation arbeitete Schwartz als Assistentin. Nach Abschluss des Doktoratsstudiums wechselte sie zur Firma Biomin, wo sie in der Mykotoxinforschung tätig ist.

Johannes Kofler (geb. 1980 in Linz) studierte von 1999 bis 2004 Technische Physik an der Universität Linz. Anfang 2005 wechselte er an die Uni Wien und begann ein Doktoratsstudium in Theoretischer Quantenphysik, für das er das Doc-Stipendium der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) erhielt. In seiner Dissertation beschäftigte er sich mit der Frage, wie die klassische Physik aus der Quantenphysik hervorgeht. Sie wurde am Tag seiner Sub-Auspiciis-Promotion mit dem "Doc.Award" der Stadt Wien ausgezeichnet. Derzeit ist Kofler "Junior Scientist" am Institut für Quantenoptik und Quanteninformation der ÖAW. (APA)

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