EU gibt Microsoft mehr Zeit

12. März 2009, 14:18
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Der US-Softwarekonzern darf sich mit seinen Antworten auf die Fragen der Bündelung von Windows und Internet Explorer noch etwas Zeit lassen

In der Auseinandersetzung um die Bündelung des Microsoft-Betriebssystems Windows und des Webbrowsers Internet Explorer ("Browser-Bundling") ist die EU dem US-Softwarekonzern nun einen Schritt entgegen gekommen.

Frist verlängert

Die EU-Kommission ist der Bitte Microsofts gefolgt und hat die Frist für die Beantwortung der Fragen durch den Softwarekonzern um einige Wochen verlängert. Microsofts Mitbewerber auf dem Browsermarkt hatten sich an die EU gewandt und die Bündelung des IE mit Windows heftig kritisiert.

Alle gegen Microsoft

Opera, norwegischer Entwickler des gleichnamigen Browsers, hatte Ende 2007 Beschwerde eingelegt. Später folgte mit Mozilla auch der Hersteller des Firefox. Wie kürzlich bekannt wurde, soll sich nun auch Google an der Beschwerde beteiligen. Microsoft hat nun bis zum 21. April 2009 Zeit, auf die Vorwürfe der EU-ErmittlerInnen zu antworten.

Windows 7

Microsoft will mit dem kommenden Windows 7 auch neue Möglichkeiten bieten, um mitgelieferte Programme durch die AnwenderInnen schnell und einfach deaktivieren zu können. Opera und Google hatten kürzlich gefordert, dass die AnwenderInnen bereits bei der Installation oder dem Start von Windows einen Browser wählen können sollten.(red)

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    Der Präsident der EU-Kommission, Jose Manuel Barroso (R) begrüßte Microsoft-Gründer Bill Gates (L) bei einem Meeting im Hauptsitz der EU-Kommission Brüssel, Belgien, am 27. Jänner 2009. 

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