256 Unternehmen kamen ins Land

12. März 2009, 12:50
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Die staatliche Betriebsansiedelungsagentur ABA hat im Vorjahr 27 Prozent mehr Neuansiedelungen an Land gezogen als 2007

Wien - Die staatliche Betriebsansiedelungsagentur Austrian Business Agency (ABA) hat im Vorjahr 256 Neuansiedelungen an Land gezogen, um 27 Prozent mehr als 2007. Das Investitionsvolumen stieg um 8 Prozent auf 425,86 Mio. Euro. Die durch die Ansiedelung geschaffenen Arbeitsplätze stieg um 17 Prozent auf 2.442, so die Information der ABA vom Donnerstag.

Fast die Hälfte der Neuansiedelungen (106) ging auf das Konto deutscher Firmen. Zweistärkstes Investorland war Italien mit 23 Betriebsansiedelungen. Aus der Region Zentral- und Osteuropa (CEE) wurden 41 Ansiedelungen verzeichnet. Stärkster Investor aus dem CEE-Raum war Russland, gefolgt von Ungarn und der Ukraine.

Der Ausblick für das laufende Jahr ist laut ABA-Geschäftsführer Rene Siegl zwiespältig. Einerseits seien Auslandsinvestitionen besonders konjunkturanfällig und "insofern wird uns die Wirtschaftskrise stark treffen". Andererseits verfüge die ABA mit 672 offenen Investitionsprojekten über einen "historischen Höchststand" und mit dem Google-Datencenter in Kronstorf befinde sich wieder ein Großprojekt darunter.

Eine Absiedelungsstatistik für den Standort Österreich wird von der ABA nicht geführt. (APA)

 

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