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Nach dem Amoklauf von Winnenden ist abermals die Diskussion über ein Verbot von so genannten Gewaltspielen entbrannt. Der habe "gewaltverherrlichende Computerspiele" gespielt. Im Haus der Eltern von Tim K. seien mehrere Computer beschlagnahmt worden, sagte Polizeisprecher Nikolaus Brenner am Donnerstag in Waiblingen. Darauf seien typische Computer-Spiele gefunden worden, in denen geschossen werde. "Wir haben bei ihm unter anderem das Spiel Counterstrike gefunden. Ob das auf ein Motiv hinweist, steht noch nicht fest", sagte Brenner.
Verbot von Gewaltspielen und Verschärfung des Waffenrechts
Nun steht die Betreuung der Betroffenen im Mittelpunkt. Psychologen kümmern sich am Donnerstag um die Angehörigen der Toten - und um die Schüler und Lehrer, die das Drama überlebt haben.
Die Deutsche Stiftung für Verbrechensbekämpfung fordert indes ein totales Verbot von Computer-Gewaltspielen sowie eine weitere Verschärfung des Waffenrechts.
Österreichs Grüne fordern ein generelles Privatwaffenverbot. "Denn das schafft am meisten Sicherheit. Allein zwei Drittel der Tötungen im Familienbereich erfolgen nämlich durch Schusswaffen", meinte der Grüne Justizsprecher Steinhauser.
Ganz normal
Wie der Spiegel-Online berichtet, war in der Heimatgemeinde des 17-jährigen Täters bekannt, dass der Vater Sportschütze war und legal 16 Waffen in einem Tresor im Haus hortete. Man habe auch zusammen trainiert.
Das die Tat mit "typischen Ballerspielen" in Zusammenhang gebracht wird, überrasche hingegen. Ein ehemaliger Klassenkamerade sagte : "So viel ich weiß, stimmt das mit den Waffen. Aber Tim hat nicht mehr am Computer gespielt oder vor dem Fernseher gesessen als ich und andere Freunde von mir." Menschen die dem Amokläufer nahe standen, könnten sich die Tat nicht erklären. "Nach jetzigem Ermittlungsstand war er scheinbar ein ganz normaler Teenager", heißt es von Seiten eines Polizeisprechers.
Ohne Grundlage
Die Forderung der Deutschen Stiftung für Verbrechensbekämpfung nach einem "totalen Verbot von Computer-Gewaltspielen" bläst ins selbe Horn wie zahlreiche Initiativen deutscher Innenminister der CDU und SPD.
Dementgegen stellen sich Aussagen diverser Psychologen und Forscher, wonach Gewaltspiele nicht die Ursache von derartigen Verbrechen seien: Wer das behauptet, macht es sich zu einfach, sagt etwa der Deutsche Sebastian Strüber, der sich in einer Studie mit genau diesem Thema beschäftigt hat. Man könne ja auch nicht sagen "wer sich Rocky anschaut, erschlägt seinen Nachbarn". Und genauso wenig ist jemand, der "Counter-Strike" spielt, ein potenzieller Amokläufer, meint der Autor - der WebStandard berichtete. (zw/APA/AP)
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"Killerspiele nicht die Ursache für Amokläufe"
WebStandard-Kommentar: Die Wirklichkeit läuft Amok
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ich bin mir zu 100% sicher dass das Verbot von Computerspielen Amokläufe von Jugendlichen nicht verhindern wird. Das ist reine Symptombekämpfung und Ignoranz über die Vielschichtigkeit der Problematik. Hier spielen unzälige Faktoren zusammen, die Diskurse erfordern die neimand bereit ist zu führen. Sozial- und Bildungssystem werden seit Jahren kaputt gespart, wirtschaftlich und medial geförderte Soziopathie kann in den überlasteten und schlicht zu wenig wertgeschätzten Systemen ungestört um sich greifen und die Generation an den Hebeln wurde schon vohr Jahren überholt, weshalb die gepflegte Kurzsichtigkeit auf diesem Auge nicht ausreicht die Vielschichtigkeit der Problematik zu erkennen, vom Willen ganz zu schweigen.
im generellen müssen verboten werden! Hier werden Ereignissen die Inhalte abgehackt, die Leser werden mit blutrünstigen Detaildarstellungen besudelt und laufen Gefahr, in ihren Vorurteilen bestätigt zu werden. Bestenfalls schlecht bis gar nicht recherchierte Artikel geben eine radikal subjektive Meinung als Expertenwissen wieder, Unschuldigen wird dadurch mit Halbwissen das Hirn verbrannt.
Obwohl, unschuldig?
in diesem Beitrag
http://derstandard.at/?url=/?id... 4509077708
Überschrift: US-Antidrogenbehörde: Kiffen schlecht für Video-Spielen ...Der Konsum von Marihuana verschlechtere das Erinnerungsvermögen, die Wahrnehmung und die Hand-Augen-Koordination…
Ergo, Kiffer sind schlechte Videospieler und dem entsprechend sind Kiffer zu gut drauf um Amok zu laufen.
... das war bereits nach wenigen Stunden nach dem Attentat Hauptthema Nummer eins.
Warum Herr Papa aber eine geladene Beretta "griffbereit" neben seinem Bett lagern musste, stellt sich irgendwie nicht. Vor allem nicht mit dem Umstand, dass offenbar 4.000 Schuss Munition ebenfalls frei zugänglich war.
"Herr Schäuble, 50-50-Joker ist weg, Publikum ist befragt, welcher Frage soll das Innenministerum nachgehen?"
A: Warum musste Papa eine Beretta mit 4.000 Schuss griffbereit im Nachtkastl "lagern"?
B: Hat der Junge Killerspiele gespielt, sah er gern Horrorfilme und hörte gewaltverherrlichende Musik von Slipknot, M.Manson, Bushido, etc?
"ICH NEHME B - es kann nur B sein"
UNBEDINGT!!!
Es kann nicht abgehen, dass Spiele immer noch frei verfügbar sind, wo Kinder (!!!) dazu ermutigt werden, auf wehrlose Lebewesen wie Käfer oder Schildkröten herumzuhüpfen, diese über den Boden schiessen oder Pilze mit übernatürlicher Wirkung zu essen!
Auch fordere ich die Abschaffung von Spielen, die dazu verleiten, dass man einen verbrecherischen Beruf erlernt und Inseln sucht, die längst verschollen sind und die man nur erreichen kann, wenn man neben anderen dubiosen Zutaten Affenblut mit Gummihühnern zusammenkocht! Dies unterwandert unsere Kultur!
Eine Frechheit, dass solche Spiele jemals verkauft wurden.
Ich fordere die sofortige Folter von Personen wie Ron G. oder Shigeru M., die ebensolche Killerspiele entwickeln!!!
UNBEDINGT!!!
Es kann nicht abgehen, dass Spiele immer noch frei verfügbar sind, wo Kinder (!!!) dazu ermutigt werden, auf wehrlose Lebewesen wie Käfer oder Schildkröten herumzuhüpfen, diese über den Boden schiessen oder Pilze mit übernatürlicher Wirkung zu essen!
Auch fordere ich die Abschaffung von Spielen, die dazu verleiten, dass man einen verbrecherischen Beruf erlernt und Inseln sucht, die längst verschollen sind und die man nur erreichen kann, wenn man neben anderen dubiosen Zutaten Affenblut mit Gummihühnern zusammenkocht! Dies unterwandert unsere Kultur!
Eine Frechheit, dass solche Spiele jemals verkauft wurden.
Ich fordere die sofortige Folter von Personen wie Ron G. oder Shigeru M., die ebensolche Killerspiele entwickeln!!!
Lustig wie viele gleich aufschreien wenn man über die strenge Kontrolle von Gewaltspielen diskutiert.
Ist wohl genau so wenn Raucher sich über Rauchverbot, Trinker über Alko-Grenzen im Strassenverkehr und Spieler sich über Glücksspielmonopol aufregen.
Natürlich ist ein Ego-Shooter nicht alleiniger Auslöser für einen Amoklauf. Aber förderlich für eine gesunde geistige Entwicklung von Kindern sind sie wohl auch nicht.
ich spiele überhaupt keine computerspiele und bin gegen lächerliche verbote, allerdings rauche ich und bin für ein rauchverbot in allen speiselokalen also lassen sie mich mit ihren verallgemeinerungen in ruhe. merke nicht alles was hinkt ist ein vergleich
Aber wissenschaftlich bewiesener Fakt ist nunmal,
dass "Killerspiele" sehr wohl der Entwicklung eines
Jugendlichen im positiven Sinn beitragen können.
Und wenn sich nun ein kritischer Denker denkt wie?
-> "Killerspiele-Spieler" haben ein überdurchschnittliches räumliches Denken
-> Es kann sehr wohl soetwas wie "Teamwork" durch so manches Spiel entwickelt werden.
Aber wem interessiert das? Die Tage schreibt die Krone eh wieder das Counter-Strike dran Schuld is, und der Mob schreit "JA!", anstatt über die wirklich entscheidenten Gründe nachzudenken.
- schusswaffen
- werbepausen in einem guten film
- schulen
- autofahrer mit Hut über 70
- kleine kläffende hunde
- warteschlangen an der Kassa
- links abbieger
- innenminister mit verfolgungswahn
- dicke frauen mit schriller stimme
- vormittags rasenmäher
In dem Haushalt gab es 16 Schusswaffen ... und einen PC. Klar, die Killerspiele sind schuld ... spinnen die jetzt alle?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass diejenige, die das behaupten, ahnungslos sind: Dr. Pfeiffer handelt offensichtlich aus Eigeninteresse (CSU-Parteiposten, eigene Zensurbehörde). Aber alle, alle Klopapierzeitungen plappern den Unsinn nach, Krone und Österreich und heute bringen den lächerlichen Verdacht, "Killerspiele" würden zum Mörder machen. Halten die ihre Leser für Volltrotteln? Sind die Kunden dieser Heftln denn alle deppert?!
Wenn es in einem Haushalt 16 Schusswaffen und eine Heavy-metal-Album gibt, ist dann automatisch die Musik für allfällige Todesfälle verantwortlich?
Mit diesen, ehrlich gesagt beschi**enen Maßnahmen versucht man nur vom wahren Problem abzulenken.
Was ist mit brutalen Filmen? Warum laufen Filme wie SAW bei uns im Kino? In jedem Krimi werden Menschen oft auf grausliche Art und Weise ermordet.
Warum immer gegen Computerspiele? Begreifen diese Politiker denn nicht dass Computerspiele ebenso ein Teil unserer Kultur sind wie Filme, Musik, Bilder usw??
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