Zwei Sieger und ein Maier

12. März 2009, 12:15
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Svindal sichert sich Disziplinenwertung im Super G und Pole-Position im Rennen um Gesamtweltcup, Herminator vergibt alle Chancen - Heel Tagessieger

Aare - Hermann Maier hat am Donnerstag den Sieg im Ski-Super-G-Weltcup verpasst, der Salzburger kam in Aare nicht über Rang 17 hinaus. Die Disziplinenwertung sicherte sich sich Aksel Lund Svindal, der Norweger belegte trotz Krankheit hinter Tagessieger Werner Heel aus Italien Rang zwei (+0,07 Sek.) und baute damit auch seine Führung im Gesamt-Weltcup weiter aus.

Svindal führt nun zwei Bewerbe vor Schluss (Riesentorlauf und Slalom) 102 Punkte vor Benjamin Raich (+0,21), der im Super-G hinter Christof Innerhofer (+0,20), einem weiteren Südtiroler, Vierter wurde. Am Freitag geht es für die Herren mit dem Riesentorlauf weiter, in dieser Disziplin rittern Didier Cuche, Raich und Ted Ligety um die kleine Kristallkugel.

Maier hatte schon nach ein paar Fahrsekunden einenen Fahrfehler begangen. "Der Außenski fingen an zu schlagen, dann hat die Spitze hat gegriffen und ich bin richtig ins Tor rein. Das war dann fast ein Steher", schilderte der Salzburger sein Missgeschick.

Nicht begünstigt war Maier von der Verkürzung der Strecke wegen Windes, das Rennen wurde vom Damen-Start gefahren. "Der obere Teil kommt mir sehr entgegen, da hätte ich gegen Svindal was rausholen müssen", meinte Maier. Da er bereits 14 Kugeln zu Hause hat, könne er das Ergebnis aber verschmerzen.

Svindal sprach dagegen von einem "super Tag".  Der Norweger ließ sich auch von einer durchwachten Nacht nicht bremsen. "Ich war in den letzten paar Tagen krank. Heute früh habe ich mich schlecht gefühlt und hatte Fieber. Ab drei Uhr früh habe ich nicht mehr geschlafen", erzählte der Gesamtführende. Er hoffe, dass er nach dem Riesentorlauf am Freitag den gleichen Vorsprung wie jetzt habe, meinte Svindal lächelnd. Das würde den vorzeitigen Sieg im Gesamtweltcup bedeuten.

Raich, der seinen Konkurrenten als Topfavoriten bezeichnete, freute sich über die gute Super-G-Leistung. Nur um eine Hundertstel hatte er das Podest verpasst. "Die hätte sich der Innerhofer sparen können", meinte der Tiroler, der bei einem weiten Sprung, der vielen Läufern zu schaffen machte, ebenfalls etwas strauchelte.

Michael Walchhofer beendete das Rennen als zweitbester Österreicher auf dem siebenten Platz, Stephan Görgl wurde Elfter, Hannes Reichelt Zwölfter. Klaus Kröll schied aus. (red)

  • Bild nicht mehr verfügbar

    Hermann Maier hat es im oberen Teil der Strecke gewandelt.

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