Linksextremisten drohen mit weiteren Bombenanschlägen

12. März 2009, 11:13
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Wirtschaftskrise soll zum Kampf gegen den Kapitalismus genutzt werden

Athen - Nach mehreren Anschlägen auf Bankfilialen und Regierungsgebäude in Griechenland hat die linksextreme Gruppe "Revolutionärer Kampf" mit weiteren Attentaten gedroht. Mit ihren Aktionen solle die Bildung einer "Massenbewegung" und schließlich der Ausbruch einer Revolution gefördert werden, hieß es in einer am Donnerstag in der Wochenzeitung "Pontiki" veröffentlichten Erklärung. Daher strebe die Gruppe weitere Anschläge mit zeitgezündeten Sprengsätzen an. Die aktuelle Wirtschaftskrise solle zum Kampf gegen den Kapitalismus genutzt werden.

Bombenanschlag vor Citibank-Filiale

Ein Bombenanschlag vor einer Citibank-Filiale in einem Athener Vorort am Montag habe dazu gedient, die Präsenz des "multinationalen" Unternehmens in Griechenland "unsicher" zu machen, hieß es in der Erklärung. Bei dem Anschlag in der Nacht zu Montag entstand erheblicher Sachschaden, verletzt wurde aber niemand. Die Gruppe Revolutionärer Kampf gilt als Nachfolgeorganisation der Gruppe 17. November, die zwischen 1975 und 2000 mehr als 20 Menschen tötete. (APA/AFP)

 

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