Saab entlässt 750 von 4.000 Mitarbeitern

12. März 2009, 11:05
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Schwedische Investorengruppe will einsteigen

Stockholm - Der insolvente schwedische Autobauer Saab will 750 seiner rund 4.000 Mitarbeiter entlassen. Das sagte eine Sprecherin der GM-Tochter am Donnerstag in Stockholm. Laut der schwedischen Nachrichtenagentur TT sind Beschäftigte in dem Saab Werk in Trollhättan betroffen. Das schwedische Traditionsunternehmen hatte Ende Februar Gläubigerschutz beantragt, nachdem die schwedische Regierung finanzielle Hilfen abgelehnt hatte.

Der taumelnde US-Autokonzern General Motors war 1989 zu 50 Prozent bei Saab eingestiegen und übernahm, den nach dem Zweiten Weltkrieg gegründeten Autobauer, 2000 ganz. Saab will sich nun als unabhängiges Unternehmen neu organisieren. Branchenexperten bezweifeln allerdings, dass der Hersteller eine Überlebenschance als eigenständiges Unternehmen hat. Der Autobauer habe nicht die Größe und die finanzielle Kraft dazu, argumentieren sie. Zudem scheinen auch weder die schwedische Regierung noch GM bereit, das Unternehmen finanziell ausreichend für einen Neustart stützen zu wollen.

Unterdessen hat eine Gruppe schwedischer Investoren Interesse an der General Motors-Tochter Saab angemeldet. Ein Saab-Sprecher erklärte am Donnerstag, die Gruppe habe Interesse angemeldet, ohne jedoch ihre Identität zu enthüllen. Der derzeit unter Gläubigerschutz stehende Konzern hatte bereits in der vergangenen Woche von einer Handvoll ernsthafter Kaufinteressenten gesprochen. (APA/AP)

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