Fastenzeit

Wasser als Heilmittel

12. März 2009, 10:12
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    foto: apa/dpa/marcus führer

    Die Fastenzeit ist eine gute Möglichkeit, Abstand von krankmachenden Ernährungs- und Lebensgewohnheiten zu gewinnen

Bewusstsein für den hohen Wert von reinem Trinkwasser soll gestärkt werden

Bad Sauerbrunn - Die richtige Flüssigkeitsaufnahme sei besonders in der Fastenzeit, aber auch darüber hinaus, von großer Bedeutung. Nicht nur 40 Tage im Frühjahr, sondern auch die restlichen Wochen soll auf einen gesunden Lebensstil geachtet werden. Die Bedeutung und den Wert von reinem Trinkwasser wurde am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Bad Sauerbrunn aufgezeigt. Bereits einfache Veränderungen des Lebensstils können Krankheiten verhindern und die Lebenserwartung verlängern, erklärte Gesundheitslandesrat Peter Rezar.

Fastenzeit zur Änderung von Verhaltensmustern

Die Fastenzeit sei eine gute Möglichkeit, Abstand von krankmachenden Ernährungs- und Lebensgewohnheiten zu gewinnen, Verhaltensmuster zu unterbrechen und neue Impulse zur Veränderung zu setzen. "Fasten ist nicht hungern und mehr als abnehmen", betonte Brigitte Fritz, Ärztliche Leiterin des GesundheitsZentum Bad Sauerbrunn. Fasten kann präventiv für Gesunde, aber auch therapeutisch für Kranke durchgeführt werden.

Da man zum Fasten Ruhe, Abstand vom Alltag und Zeit für Bewegung braucht, sei der ideale Zeitpunkt der Urlaub. Ein wichtiger Bestandteil der Kneipplehre ist die Hydrotherapie. Hierbei dient das Wasser als Reizträger über die Haut. Ein weitere Möglichkeit bietet die Phytotherapie, diese umfasst Kräuteranwendungen in Form von Tees, Auflagen und Packungen.

Der Frühling und der Herbst würden sich als ideale Zeit zum Regenerieren und Energie schöpfen anbieten, erklärte Diätologin Maria Heigert. Der Ablauf des Fastens wird in drei Phasen - Vorbereitungszeit, Fastenzeit, Aufbauzeit - gegliedert. Die Flüssigkeit kann in Form von Leitungswasser, Tees, Säften oder Basensuppen zu sich genommen werden.

Tees wirken unterschiedlich

Jede Teesorte spielt in der Fastenzeit eine wichtige Rolle. Während am Morgen Lindenblüten- oder Holunderblütentees empfohlen werden, sind Kamille, Pfefferminz und Melisse ideal für die Mittagszeit. Am Nachmittag empfiehlt Fritz ausgleichende Tees, wie Brennnessel und Birkenblätter. Zum Einschlafen seien Hopfen-, Hafer- oder Orangenblütentees ideal. Um negative Symptome wie Kopfweh, Gliederschmerzen und Müdigkeit während des Fastens zu vermeiden, hilft ausreichendes Trinken. (APA/red)

René Monet
 
01
21.2.2010, 12:09
Ich faste nicht.

und mir gehts gut. Ich ess soviel ich will, was ich will, wann ich will. Mein gewicht bewegt sich lediglich +/- 3 kg im laufe eines jahres um einen festen wert.

Vielleicht mach ich etwas falsch?

Godesberg
00
13.3.2009, 11:39

"Da man zum Fasten Ruhe, Abstand vom Alltag und Zeit für Bewegung braucht, sei der ideale Zeitpunkt der Urlaub."

Ich würde wetten dass ich mich nach vier Wochen Ruhe, Abstand vom Alltag und Bewegung auch dann deutlich besser fühlen würde wenn ich nicht fasten, sondern schlemmen würde.

Soll heißen: Was soll so eine Aussage?

metall81
011
12.3.2009, 14:45
Blödsinn.

Jeder weiß, dass Wasser nur als Arzneimittel wirkt, wenn es in Alkohol mindestens 1:10 hoch 20 verdünnt ist. Mein Hamster ist davon gesund geworden, also kann es auch kein Placeboeffekt sein. Wer was Anderes behauptet ist ein wissenschaftshöriger Untertan.

Kendall Von Tharn
10
13.3.2009, 08:23

...oder nicht in der psychiatrie...

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