Jungheinrich kürzt Dividende

12. März 2009, 09:29
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Schwache Nachfrage führt zu Ergebnisrückgang

Frankfurt - Der deutsche Gabelstaplerhersteller Jungheinrich hat 2008 trotz Rekordumsatz Einbußen beim Ergebnis verbucht und kürzt daher die Dividende. Wegen der weltweiten wirtschaftlichen Abkühlung im vierten Quartal verzichtete der Vorstand am Donnerstag zudem auf einen Ausblick für 2009. "Sicher ist, dass wir uns von der allgemeinen Konjunkturentwicklung nicht abkoppeln können", erklärte Konzernchef Hans-Georg Frey. Die Aussichten für die Branche hätten sich weiter eingetrübt, der Markt für Flurförderzeuge habe sich deutlich abgeschwächt.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr kletterte der Konzernumsatz um sieben Prozent auf 2,145 Mrd. Euro; der Auftragseingang legte um ein Prozent auf 2,145 Mrd. Euro zu. Im operativen Geschäft sankt das Ergebnis (Ebit) um 13 Prozent auf 121,8 Mio. Euro, es lag damit aber leicht über den Erwartungen der Analysten von im Schnitt 120 Mio. Euro. Bereits im August hatte der Vorstand angesichts der schwächer werdenden Konjunktur, Belastungen durch die gestiegenen Rohstoffkosten, des Preisdrucks in der Branche sowie Währungsschwankungen einen operativen Gewinnrückgang für das Gesamtjahr angekündigt.

Die Dividende solle für 2008 um 0,03 Euro auf 0,49 Euro je Stammaktie und 0,55 Euro je Vorzugsaktie gekürzt werden. Detaillierte Informationen über das Geschäftsjahr 2008 sollen am 8. April veröffentlicht werden. (APA/Reuters)

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