Freddie Mac braucht mehr Staatshilfe

12. März 2009, 09:17
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2008 verzeichnete der angeschlagene US-Immobilienfinanzierer einen Verlust von 50,1 Milliarden Dollar

Washington - Der angeschlagene US-Immobilienfinanzierer Freddie Mac hat im vergangenen Jahr einen Nettoverlust von 50,1 Milliarden Dollar (rund 39 Milliarden Euro) angehäuft. Wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte, belief sich der Verlust im vierten Quartal 2008 auf 23,9 Milliarden Dollar, nach einem Minus von 25,3 Milliarden Dollar im dritten Quartal. 2007 lag der Verlust bei 3,1 Milliarden Dollar. Zum Überleben braucht der Baufinanzierer den Angaben zufolge weitere 30,8 Milliarden Dollar vom Staat.

Freddie Mac hatte zuletzt im Jänner neue Staatshilfen in Höhe von bis zu 35 Milliarden Dollar beantragt. Das Institut hatte bereits im vergangenen Jahr eine staatliche Finanzspritze in Höhe von 13,8 Milliarden Dollar erhalten. Freddie Mac ist einer der beiden großen Immobilienfinanzierer in den USA. Das Unternehmen steht ebenso wie sein Schwesterinstitut Fannie Mae unter der Kontrolle der US-Regierung. Diese hatte im vergangenen September eingegriffen, um einen Kollaps der beiden Institute und damit des gesamten US-Kreditmarktes zu verhindern. (APA)

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