RHI erwartet 2009 deutlich schwächeres Ergebnis

12. März 2009, 17:34
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Verstärkte bilanzielle Risikovorsorgen - Kostensenkungsprogramm 2009/10 in Höhe von 80 Millionen Euro gestartet - "Negativer Trend des 4. Quartals setzte sich in ersten Monaten 2009 fort"

Wien - Der Feuerfestprodukte-Hersteller RHI erwartet 2009 einen deutlichen Umsatz- und Ergebnisrückgang. Derzeit seien nur 65 Prozent der RHI-Kapazitäten ausgelastet. "Das entspricht dem, was wir absetzen, wir bauen keine Lagerbestände auf" , sagte RHI-Chef Thomas Fahnemann.
Bis Mai/Juni werde RHI mit flexiblen Arbeitszeitmodellen, dem Abbau von Zeitguthaben und Urlauben auskommen. Wenn sich die Nachfragesituation bis dahin nicht verbessert habe, wovon derzeit nicht ausgegangen werde, würden weitere Schritte gesetzt. Ob das die Schließung von Standorten bedeute, wollte Fahnemann nicht sagen, aber es gebe "keine Tabus" . RHI betreibt in den drei Divisonen Stahl, Industrial und Rohstoffe 33 Werke. Im Zug einer Restrukturierung und eines Effizienzsteigerungsprogramms, das die Kosten um 80 Mio. Euro jährlich senken soll, werden diese zu Profit Centern. 2008 sank der Gewinn von 111 auf 100 Mio. Euro. Dividende gibt es keine. (kol, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 13.3.2009)

 

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