Geheimdienst tötete hunderte Extremisten

11. März 2009, 16:19
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FSB-Jahresbericht: Banden, religiöse Extremisten und Neonazigruppen größte Terrorgefahren

Moskau/Wien - Über Hundert Terroranschläge wurden im vergangenen Jahr in Russland nach Angaben des Inlandgeheimdienstes FSB verhindert. Allein in Südrussland haben die russischen Geheimdienste 243 Extremisten, darunter 23 Bandenführer, getötet. Im Nordkaukasus seien über 20 Extremistenanführer getötet worden. Die größte Terrorgefahren in Russland seien nach wie vor Banden und religiöse Extremisten im Nordkaukasus sowie gewalttätige Neonazi-Gruppen, zitierte die russische Nachrichtenagentur RIA Novosti aus dem Jahresabschlussbericht des FSB.

Vereitelte Anschläge

Insgesamt wurden von den Sicherheitsbehörden im Föderalbezirk Süd im vergangen Jahr 29 Anti-Terror-Operationen durchgeführt. Landesweit sollen 2008, 104 Terroranschläge verhindert worden sein. "Im Juli und August wurden insbesondere Bombenanschlagversuche der Terroristenanführer Doku Umarow und Al-Kaida-Emissär Mahanned in den Schwarzmeer-Badeorten Anapa und Sotschi vereitelt", heißt es im Bericht.

In der Konfliktregion Nordkaukasus, insbesondere in den Teilrepubliken Inguschetien und Dagestan, kommt es zunehmend zu Kämpfen mit Toten zwischen russischen Sicherheitskräften und Rebellen. Moskau hatte wiederholt auf die zunehmend gespannte Lage im gesamten Nordkaukasus hingewiesen. (APA)

 

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